CARE Deutschland-Luxemburg e.V.

Humanitäre Katastrophe in Afghanistan erfordert schnelles Handeln / CARE Deutschland ruft zu Spenden auf
Hunderttausende auf der Flucht - Bonner Hilfsorganisation bereitet sich auf umfangreiche Nothilfe vor

    Bonn/Peshawar (ots) - Knapp drei Wochen nach den verheerenden
Terroranschlägen in den USA verschärft sich die humanitäre Krise in
Afghanistan weiter. "Die afghanische Bevölkerung hat in über 20
Jahren Krieg und mittlerweile drei aufeinander folgenden Dürrejahren
bereits unermessliches Leid erfahren. Diese neuerliche Katastrophe
wird ohne massive humanitäre Hilfe für viele tausend unschuldige
Menschen den sicheren Tod bedeuten - umso mehr, wenn in wenigen
Wochen der harte afghanische Winter beginnt", sagt Manuela Roßbach,
Geschäftsführerin von CARE Deutschland.
    
    Viele hunderttausend Menschen versuchen derzeit verzweifelt, das
Land zu verlassen - viele von ihnen in Richtung Pakistan, wo mit
großen Flüchtlingsströmen zu rechnen ist. CARE bereitet sich
gemeinsam mit anderen internationalen Hilfsorganisationen auf ein
umfassendes Nothilfe-Programm vor - in Afghanistan selbst, sobald
dies möglich ist, wie auch entlang seiner Landesgrenzen.
    
    Spendenkonto 44 040 Sparkasse Bonn (BLZ 380 500 00) Stichwort
"Afghanistan"
    
    Online-Spenden: www.care.de
    
    CARE ist eine der weltweit größten internationalen
Hilfsorganisationen mit langjähriger Erfahrung in der
Flüchtlingshilfe. In Afghanistan hat CARE seit den frühen sechziger
Jahren verschiedenste Projekte der Entwicklungszusammenarbeit
durchgeführt und immer wieder auch akute Nothilfe geleistet. Bis zu
den brutalen Terrorangriffen in Washington und New York  am 11.
September gehörten hierzu auch Ernährungsprogramme für 60.000 Witwen
und die Versorgung von 250.000 Menschen in Kabul mit Trinkwasser.
Wegen der akuten Gefährdung der eigenen Mitarbeiter musste CARE seine
Hilfsprogramme in Afghanistan zunächst unterbrechen.
    
    
ots Originaltext: CARE
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