CARE Deutschland-Luxemburg e.V.

Basismedizin - Hoffnung für arme Menschen weltweit / Gesundheitsversorgung beginnt bei Vorsorge - CARE mahnt stärkeres internationales Engagement an

Bonn (ots) - Zum Weltgesundheitstag am 7. April appelliert CARE Deutschland an die politisch Verantwortlichen der Länder, allen Menschen den Zugang zu einer medizinischen Basisversorgung zu gewähren. Dazu gehört auch, die Gesundheitsfürsorge verstärkt auf die Verhütung von Krankheiten zu konzentrieren. Melanie Körner, CARE-Projektkoordinatorin für Gesundheitsvorsorge und Familienplanung in Vietnam und Kambodscha: "Gerade in Ländern, in denen die Behandlung von Krankheiten für einen Großteil der Bevölkerung unerschwinglich ist, bekommt Vorsorge eine entscheidende Bedeutung. Dazu zählen Impfungen und Gesundheits"erziehung" genau so wie die Aufklärung über sexuell übertragbare Erkrankungen wie Aids." CARE Deutschland legt seit seiner Gründung 1980 einen Schwerpunkt seiner Entwicklungszusammenarbeit auf Programme zur Gesundheitsversorgung. Vorsorge nimmt darin einen zentralen Platz ein. So führte CARE bereits in den achtziger Jahren breitangelegte Impfkampagnen etwa gegen die Erreger von Masern, Keuchhusten, Diphterie, Kinderlähmung und Wundstarrkrampf durch. In Mali, einem der ärmsten Länder Afrikas, gelang es so, die Zahl der an Kinderlähmung Erkrankten auf ein Fünftel jener vor 1982 zu senken. Wo High Tech-Medizin und gesundheitsbewusstes Leben die Privilegien einiger Weniger sind, ist medizinische Basisversorgung für die arme Bevölkerungsmehrheit umso entscheidender. Melanie Körner: "Fast die Hälfte aller Menschen in Entwicklungsländern begegnet niemals einem Arzt. Wir müssen daher Strukturen schaffen, die diese Lücke zumindest überbrücken hilft." CARE bildet daher beispielsweise im ländlichen China "Barfußärzte" aus - Gesundheitshelferinnen, die mit der Grundversorgung bei Unfall und Erkrankung vertraut sind und auch Geburtshilfe und Wochenbettpflege leisten. Um die hohe Qualität seiner Programme zur Gesundheitsversorgung abzusichern und weiter zu entwickeln hat CARE im Jahre 2000 einen Gesundheitsbeirat gegründet: Renommierte Medizinprofessoren verschiedener deutscher Universitäten werten durchgeführte Projekte aus und beraten CARE bei der Entwicklung neuer Vorhaben - wie etwa der nun geplanten Einrichtung eines Programms zur Bekämpfung der Tuberkulose in der russischen Republik Tywa. In Russland hat CARE eine lange Tradition der medizinischen Hilfe. So gründete und betreut die Organisation zwölf hochspezialisierte Kinderkrebskliniken, deren Ärzte in engem Kontakt mit deutschen Wissenschaftlern erkrankte Kinder nach internationalem Standard behandeln. Für Rückfragen und die Vermittlung von Interviewpartnern steht unsere Pressestelle zur Verfügung: ots Originaltext: CARE Deutschland e.V., Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Angela Franz: Tel.: 0228 97563-41, 0172 2142714 mobil Christian Worms: Tel.: 0228 97563-28, 0175 9960649 mobil Herausgeber: CARE Deutschland e.V., Dreizehnmorgenweg 6, D-53175 Bonn Tel +49 (0)228 97563-0, Fax -51, Email: info@care.de, Homepage: www.care.de Original-Content von: CARE Deutschland-Luxemburg e.V., übermittelt durch news aktuell

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