CARE Deutschland-Luxemburg e.V.

CARE unterstützt Nothilfe für Mosambik
Kooperation mit Partnerorganisationen im Überschwemmungsgebiet
Wachsender Bedarf an Hilfsgütern für Flüchtlingslager

Bonn/Maputo (ots) - Immer mehr Menschen in Zentralmosambik fliehen vor den steigenden Fluten des Sambesi. CARE, seit 1986 mit Entwicklungsprojekten in südlicher gelegenen Landesteilen engagiert, hat deshalb Partnerorganisationen im Katastrophengebiet humanitäre Unterstützung zugesagt. "Partnerorganisationen wie World Vision, Action Aid und Save the Children Fund haben uns dringend um mehr Zelte, Moskitonetze, Matratzen, Decken, Kochgeschirr und Chlortabletten für fünf Sammellager gebeten", begründet Nothilfekoordinatorin Edith Wallmeier die unbürokratische Kooperation. "Die Zahl der eintreffenden Flüchtlinge wächst stündlich." CARE in Mosambik kann kurzfristig 300.000 Mark für Hilfsgüter und ihren Transport in die abgeschnittenen Krisengebiete zur Verfügung stellen. Mittelfristig werden jedoch mehr Spenden benötigt. Wallmeier: "Mit Saatgut und Werkzeug helfen die beteiligten Organisationen bäuerlichen Familien, die ihre Ernte und damit ihre Lebensgrundlage verloren haben, ihre Ernährung und Existenz zu sichern. Diese bewährte Kombination aus Not- und Wiederaufbauhilfe hat CARE selbst im Frühjahr 2000 praktiziert. Damals trafen die schwersten Überschwemmungen in Mosambik seit 50 Jahren vor allem unsere Projektgebiete in den Provinzen Inhambane und Gaza." Nach Angaben der Behörden in Maputo fielen der neuen Flut bislang mindestens 48 Menschen zum Opfer, fast 80.000 Einwohner verloren Hab und Gut. Allein in der Provinz Sambesia wurden bislang 23.000 Hektar Anbaufläche vernichtet. Rund 400.000 Menschen sind durch die anhaltenden Regenfälle gefährdet. Spendenkonto 44 040 Sparkasse Bonn (BLZ 380 500 00) Stichwort "Mosambik" Online-Spenden: www.care.de CARE in Mosambik: CARE begann seine Arbeit in Mosambik 1986 mit Nahrungsmittel- und Nothilfen für die Opfer von Dürren und Gewalt. Seit dem Ende des Bürgerkrieges 1992 werden vor allem Programme der Entwicklungszusammenarbeit gefördert, überwiegend in den Bereichen Landwirtschaft, Kleingewerbe, Gesundheit und Wasserversorgung. ots Originaltext: CARE Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen und die Vermittlung von Interviewpartnern steht unsere Pressestelle zur Verfügung: Christian Worms: 0228 97563-28, 0175 9960649 mobil Angela Franz: 0228 97563-41, 0172 2142714 mobil Original-Content von: CARE Deutschland-Luxemburg e.V., übermittelt durch news aktuell

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