CARE Deutschland-Luxemburg e.V.

Dramatischer Wassermangel im Erdbebengebiet
CARE konzentriert Hilfe auf ländliche Regionen
Gesundheitsteams leisten Basisversorgung der Verletzten

    Bonn (ots) - Fünf Tage nach dem weltweit verheerendsten Erdbeben
der letzten zehn Jahre mit wahrscheinlich bis zu 100.000 Toten
gelangte noch kaum internationale Hilfe in die abgelegenen ländlichen
Regionen Nordwestindiens. CARE konzentriert sich daher auf die
Versorgung der besonders schlimm betroffenen Gebiete Anzar und
Bhachau.
    
    Neben einem ersten Dach über dem Kopf benötigen die bisher auf
sich gestellten Menschen hier vor allem medizinische Hilfe. CARE
liefert 2000 Großraumzelte und errichtet ein Netz aus sechs voll
ausgestatteten Erste-Hilfe-Stationen unter ärztlicher Leitung. Sie
decken den basismedizinischen Bedarf der 100.000 in dieser Region
lebenden Menschen ab, von denen etwa zehn Prozent ernsthaft verletzt
sein sollen. Auch Transporte in weiterbehandelnde Krankenhäuser
werden organisiert. Etwa 400 Gesundheitshelfer stattet CARE zudem mit
medizinischen Notfallkoffern aus.
    
    Harry Sethi, regionaler Nothilfekoordinator von CARE Indien: "Die
Menschen hier haben nichts mehr. Wo einmal Dörfer standen, ist heute
eine Geisterlandschaft. Die Brunnen in der ohnehin von Dürren
heimgesuchten Gegend sind zerstört, Trinkwasser gibt es kaum noch,
die Seuchengefahr steht vor der Tür. Ohne fremde und vor allem rasche
Hilfe sind die Menschen verloren."
    
    Spendenkonto 44 040
    
    Sparkasse Bonn (BLZ 380 500 00)
    
    Stichwort "Erdbeben Indien"
    
    Online-Spenden: www.care.de
    
    CARE ist seit 50 Jahren in Indien tätig. Neben der aktuellen
Nothilfe führt CARE zurzeit Projekte in den Bereichen Gesundheit,
Ernährung, Bildung von Mädchen, Kleingewerbeförderung und
Stadtentwicklung durch. Katastrophenhilfe leistete CARE zuletzt nach
dem Zyklon vom Oktober 1999, der in der Region Orissa 10.000 Opfer
forderte.
    
    
ots Originaltext: CARE Deutschland
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