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CARE beginnt Wiederaufbau in El Salvador

Bonn/San Salvador (ots) - Errichtung von Notunterkünften in schwer zugänglichen Regionen / Seuchengefahr durch verschmutztes Wasser noch nicht gebannt / Bislang Lebensmittel und andere Hilfsgüter an 9.000 Familien verteilt CARE hat mit dem Transport von Baumaterial aus der Hauptstadt El Salvadors in entlegene Regionen des mittelamerikanischen Landes begonnen. In schwer zugänglichen Dörfern der besonders zerstörten Provinzen Usulutan, Santa Ana und Ahuachapan sollen 1.400 wetterfeste Notunterkünfte für die Überlebenden des Erdbebens errichtet werden. "In der vergangenen Woche haben wir etwa 9.000 Familien, die außerhalb der Städte von jeder anderen Hilfe abgeschnitten waren, mit Reis und Bohnen, Trinkwasser, Matratzen, Hygieneartikeln und anderen Hilfsgütern versorgt", zieht Nothilfe-Koordinatorin Edith Wallmeier eine erste Zwischenbilanz. "Jetzt steht die Regenzeit bevor, und unser dringlichstes Ziel ist der rasche Aufbau stabiler Holzhütten für hunderte obdachloser Familien. Gleichzeitig helfen wir verstärkt mit Trinkwasser und reparieren Wassersysteme, um den nach wie vor drohenden Ausbruch von Durchfallerkrankungen, Dengue-Fieber und anderen Infektionen zu verhindern." Den Grundsätzen internationaler Mindeststandards in der humanitären Hilfe (SPHERE) entsprechend, mobilisiert CARE bereits jetzt die Selbsthilfekräfte im Katastrophengebiet. Wallmeier: "Unsere Erfahrungen beim Wiederaufbau von 1.200 Häusern in Nicaragua und Honduras nach Hurrikan ,Mitch' 1998 zeigen, wie ungemein wichtig es ist, betroffene Gemeinden sofort in die Hilfe einzubeziehen. Zehn Dorfbewohner können im Schnitt drei Notunterkünfte pro Tag bauen. So wird das soziale Gefüge wiederbelebt und neues Selbstvertrauen bei Menschen geweckt, die alles verloren haben. Sobald die provisorischen Unterkünfte fertig gestellt sind, wird CARE beginnen, gemeinsam mit den Dorfbewohnern in El Salvador zerstörte und beschädigte Häuser, Straßen und Schulen wieder aufzubauen." CARE hat mehr als fünf Millionen Mark bereit gestellt, um die Erdbebenhilfe für El Salvador bis März 2001 fortsetzen zu können. "Wir brauchen jedoch weit mehr Mittel. Sie sollen bestehende Entwicklungsprogramme intensivieren, um den langfristigen Wiederaufbau und die Existenzsicherung extrem armer Familien voranzubringen", so Wallmeier. "Teil dieser Arbeit werden psychologische und soziale Betreuungsprogramme für jene sein, die durch das Erdbeben und hunderte von Nachbeben traumatisiert wurden." Spendenkonto 44 040 Sparkasse Bonn (BLZ 380 500 00) Stichwort "Erdbeben Mittelamerika" Online-Spenden: www.care.de Über CARE: CARE ist eine der größten internationalen Hilfs- und Entwicklungsorganisationen, mit Projekten in mehr als 70 Ländern. CARE begann seine Arbeit in El Salvador 1956. Projektschwerpunkte sind heute die Entwicklung der Landwirtschaft, der Wasserversorgung und des Gesundheitswesens, der Wiederaufbau und die Selbstorganisation armer Gemeinden. CARE hat rund 200 Mitarbeiter vor Ort. ots Originaltext: CARE Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen und die Vermittlung von Gesprächspartnern steht unsere Pressestelle zur Verfügung: Christian Worms: 0228 97563-28, 0175 9960649 mobil Dr. Angela Franz: 0228 97563-41, 0172 2142714 mobil Herausgeber: CARE Deutschland e.V. Dreizehnmorgenweg 6 D-53175 Bonn Tel.: 0228/97563-0, Fax: -51 Email: info@care.de Homepage: www.care.de Original-Content von: CARE Deutschland-Luxemburg e.V., übermittelt durch news aktuell

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