CARE Deutschland-Luxemburg e.V.

CARE verstärkt Soforthilfe für Jugoslawien
Appell: Hunderttausende Flüchtlinge und Arme jetzt nicht vergessen
Zusätzliche Mittel für Nahrung, Kleidung und Heizmaterial

Bonn/Belgrad. "Der harte Balkanwinter steht kurz bevor, und noch immer leben Hunderttausende in Jugoslawien unter menschen-unwürdigen Bedingungen. Bei aller Euphorie über die angekündigten Investitionen in Wirtschaft, Energie und Verkehr dürfen wir die Ärmsten jetzt nicht vergessen." Edith Wallmeier, Nothilfekoordinatorin von CARE Deutschland, warnt im Vorfeld des EU-Gipfels von Biarritz davor, bei der Zusage internationaler Aufbauhilfen die Unterstützung der schwächsten Bevölkerungsteile in den kommenden Monaten aus dem Auge zu verlieren: "Ich hoffe, dass die 'neue Demokratie' in erster Linie an die Bedürftigen denkt." CARE verstärkt deshalb seine jahrelange Hilfe für Jugoslawien: In Zusammenarbeit mit der EU plant CARE Deutschland, 20.000 Menschen mit Nahrung, Kleidung und Hygieneartikeln zu versorgen. In den Regionen Vojvodina, Prozarevac und Kragujevac sollen so bis zum Frühjahr 2001 die Grundbedürfnisse der Bewohner von 86 Kinder-, Alten- und Behindertenheimen, Kliniken und Rehabilitationszentren gedeckt werden. Zusätzlich übernimmt CARE dringende Reparaturen dieser sozialen Einrichtungen. Das Projektvolumen beträgt 4,8 Millionen DM. Außerdem bereitet CARE Deutschland die Verteilung von Lebensmitteln und Brennholz an rund 300 aus dem Kosovo vertriebene Roma-Familien in der Nähe von Belgrad vor. CARE hilft seit 1994 in der Bundesrepublik Jugoslawien. Derzeit werden 42.500 Flüchtlinge und Vertriebene sowie 54.000 Arme in 487 Sammelunterkünften und 244 sozialen Einrichtungen betreut. Sie erhalten regelmäßig Grundnahrungsmittel, Gemüse, Obst, Hygieneartikel und Brennholz. Einige der Nothilfeprojekte schließen auch Maßnahmen zur Existenz- und Ernährungssicherung ein. Die Bundesrepublik Jugoslawien ist das Land mit den meisten Flüchtlingen in Europa. Viele von ihnen leben in krasser Armut. Zu den 200.000 Vertriebenen aus dem Kosovo kommen etwa 500.000 Flüchtlinge aus Bosnien und Kroatien hinzu. Um die Hilfe gerade für diese Menschen fortführen und ausbauen zu können, ist CARE dringend auf weitere Spenden aus der Bevölkerung angewiesen: Spendenkonto 44 040 Sparkasse Bonn (BLZ 380 500 00) Stichwort "Jugoslawien" ots Originaltext: CARE Deutschland e.V. Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de CARE Deutschland e.V. Dreizehnmorgenweg 6 D-53175 Bonn Tel.: 0228/97563-0, Fax: -51 Email: info@care.de Homepage: www.care.de Für Rückfragen und die Vermittlung von Gesprächspartnern steht unsere Pressestelle zur Verfügung: Christian Worms: 0228 97563-28, 0175 99 606 49 mobil Markus Dufner: 0228 97563-13, 0172 2939543 mobil Original-Content von: CARE Deutschland-Luxemburg e.V., übermittelt durch news aktuell

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