CARE Deutschland-Luxemburg e.V.

Spendenaufruf für Kambodscha und Vietnam
Hochwasserkatastrophe in Südostasien schlimmer als befürchtet
4,5 Millionen Menschen betroffen
Zahlreiche Provinzen überschwemmt
CARE weitet Soforthilfe für die Opfer aus

Bonn (ots) - Nothilfeteams von CARE International verstärken die Unterstützung für die Opfer der Flutkatastrophe in Kambodscha und Vietnam. In Kambodscha werden zurzeit mehr als 100 Tonnen Lebensmittel, 9.000 Sandsäcke und Medikamente verteilt, während das steigende Wasser im Mekong-Delta die Rekordmarken der historischen Fluten von 1961 und 1966 bereits übertroffen hat. In anderen Gegenden, wo der Wasserpegel sinkt, breiten sich Krankheiten aus. "Die Überschwemmungen haben ihren Höhepunkt noch nicht erreicht, und bis dahin kann niemand das tatsächliche Ausmaß der Katastrophe abschätzen", warnt Edith Wallmeier, Nothilfe-Koordinatorin von CARE Deutschland. "Wir brauchen dringend weitere Mittel, um den kurz- und langfristigen Hilfsbedarf zu finanzieren, der durch die Überschwemmungen verursacht wird. Tausende Menschen, die durch die Fluten ihr Heim verloren haben, brauchen umgehend sichere Unterkünfte, außerdem Reis und anderes Saatgut, um ihre vernichteten Ernten zu ersetzen. CARE versucht so, möglichst viele Opfer in die Lage zu versetzen, sich auch über diese Notsituation hinaus wieder selbst zu versorgen." Kambodschas Nationalkomitee für Katastrophenschutz (NCDM) berichtet von mehr als 100 Toten im eigenen Land und mindestens 4,5 Millionen Menschen, die in Südostasien durch die Flut bedroht sind. Das Hochwasser hat tausende von Häusern unbewohnbar gemacht, viele sind völlig zerstört. Mehr als 350.000 Hektar Getreide sind bereits vernichtet. Die kambodschanische Regierung hat für die Hauptstadt Phnom Penh und zahlreiche Provinzen entlang des Flusses Mekong den Notstand ausgerufen. "Die Flut trifft einige der ärmsten Regionen Kambodschas, genau wie in Vietnam, Thailand und Laos", berichtet Edith Wallmeier. "CARE-Nothilfeteams, die auch Ingenieure und medizinisches Personal einschließen, arbeiten eng mit dem kambodschanischen Katastrophenschutz zusammen, um möglichst rasch und gezielt Soforthilfe leisten und die Ausbreitung von gefährlichen Krankheiten durch verseuchtes Wasser eindämmen zu können." CARE International ist mit 140 Mitarbeitern in sieben kambodschanischen Provinzen tätig, darunter einige der am schwersten betroffenen: Phnom Penh, Kandal, Kompong Chnang, Banteay Menahcey, Battambang, Pursat und Siem Reap. Vom kambadschonischen Katastrophenschutz liegen CARE Anfragen für Reis und Nudeln, Benzin für Rettungsboote, Sandsäcke, Plastikplanen, Moskitonetze, Wasserkanister und Schöpfeimer vor. Um diese und weitere Hilfsgüter für die Opfer der Überschwemmungen in Südostasien finanzieren zu können, ist CARE dringend auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen: Spendenkonto 44 040 Sparkasse Bonn (BLZ 380 500 00) Stichwort "Flut Asien" Über CARE: In Kambodscha: CARE International arbeitet seit 1973 in Kambodscha, wurde 1975 jedoch gezwungen, seine Projektarbeit einzustellen, nachdem die Khmer Rouge an die Macht gekommen waren. 1990 konnte das CARE-Büro seine Arbeit wieder aufnehmen. Allein 1998/99 profitierten fast eine halbe Million Kambodschaner von CARE-Projekten in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Kleingewerbeförderung und Minenräumung. In Vietnam: CARE International unterstützte Vietnam von 1954 bis 1975 mit Lebensmittelhilfe, medizinischer Versorgung und Bildungsprojekten. CARE kehrte im Mai 1990 nach Vietnam zurück und führt seither vor allem Programme der Ernährungssicherung, des Umweltschutzes, der Kleingewerbeförderung, der Gesundheit und Nothilfe durch. CARE Deutschland unterstützt Projekte in beiden Ländern. Für Interviews stehen zur Verfügung: In Bonn: Edith Wallmeier, Nothilfe-Koordinatorin CARE Deutschland (deutsch) In Kambodscha: Neil Hawkins, Landesdirektor CARE Kambodscha (englisch) In Vietnam: Yvonne Klynman, Projekt-Koordinatorin CARE Vietnam (englisch) ots Originaltext: CARE Deutschland e.V., Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Bitte wenden Sie sich an unsere Pressestelle: Christian Worms: 0228 97563-28 oder 0175 99 606 49 m. Markus Dufner: 0228 97563-13 oder 0172 29 39 543 m. Herausgeber: CARE Deutschland e.V., Dreizehnmorgenweg 6, D-53175 Bonn, Tel. 0228/97563-0, Fax -51 Email: info@care.de, Homepage: www.care.de Original-Content von: CARE Deutschland-Luxemburg e.V., übermittelt durch news aktuell

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