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CARE zum EU-Gipfel in Brüssel: Alter Wein in neuen Flaschen

Bonn (ots) - "Das Geldpaket, welches die Europäische Union heute für die Klimafinanzierung zugesagt hat, ist nicht neu und zusätzlich zu alten Finanzversprechen", sagt Sharon Moynihan, CARE Policy-Expertin. "CARE hatte gehofft, dass die EU ein Vorreiter bei der Klimakonferenz in Kopenhagen sein wird. Doch was wir jetzt sehen, ist nur eine Mischung aus altem und neuem Geld, und es gibt keine klare Linie, woher diese Gelder kommen sollen", so Moynihan weiter. Es herrsche ein extremer Mangel an Transparenz. CARE befürchte, dass die Gelder einfach aus dem schon bestehenden Entwicklungshilfetopf gezogen würden. Moynihan: "Es ist nicht fair, dass die Klimarechnung mit Geldern für Schulen und Krankenhäuser bezahlt wird." Dies sei wie "alten Wein in neuen Flaschen zu verkaufen". Die EU hat heute in Brüssel 7,2 Milliarden Euros für die kurzfristige Klimafinanzierung zugesagt. "Das kann nicht als Erfolg verbucht werden. Denn was wir brauchen ist eine konkrete Summe für langfristige, dauerhafte Klimafinanzierung. Das muss Teil des Kopenhagener Klimaabkommens sein", erklärt Moynihan. CARE arbeitet weltweit mit den ärmsten Teilen der Bevölkerung zusammen. "Alle Finanzzusagen müssen die Menschen erreichen, die sie am Dringendsten benötigen. Die Regierungschefs müssen die Ärmsten der Armen im Kopenhagener Klima-Abkommen ins Zentrum der Verhandlungen rücken", fordert Sharon Moynihan. Für Rückfragen steht Ihnen unsere Pressestelle in Kopenhagen zur Verfügung: Sandra Bulling stellv. Pressesprecherin Mobil: 0151 / 126 27 123 Mail: Bulling@care.de Pressekontakt: Rückfragen bitte an: CARE Deutschland-Luxemburg e.V. Sandra Bulling Mobil: 0151/126 27 123 E-Mail: bulling@care.de Original-Content von: CARE Deutschland-Luxemburg e.V., übermittelt durch news aktuell

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