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CARE sieht Dürren in Afrika als Fanal für Kopenhagen Markmiller: "Lösungen für Dürren und Hunger systematisch angehen"

    Bonn (ots) - Die sich zuspitzende Situation in den dürregeplagten Staaten Afrikas ist für die internationale Hilfsorganisation CARE Deutschland-Luxemburg "ein Fanal für den Klimagipfel in Kopenhagen". Man könne nicht über "prima Klima-Zertifikate sprechen, CO2-Rechnungen anstellen und gleichzeitig die Wirkungen der Klimaveränderungen für die Ärmsten faktisch ignorieren", mahnte CARE-Hauptgeschäftsführer Dr. Anton Markmiller. Es gehe nicht um Zahlen, sondern um betroffene Menschen.

    CARE fordert neben der unmittelbaren Hilfe für die Opfer der Dürren ein "ganzheitliches Konzept", so Markmiller. Dies müsse "vom fairem Handel über Klimaschutz bis hin zur Unterstützung der Landwirtschaft" in den Entwicklungsländern reichen.

    In Äthiopien brauchen 6,2 Millionen Menschen dringend Nahrungsmittel, 78.000 Kinder sind akut unterernährt. CARE verteilt therapeutische Nahrung und Lebensmittel wie Weizen, Öl, Hirse. Viele Haushalte haben Milchziegen von CARE erhalten, die ihnen ein Einkommen schafft. Zudem trainiert CARE Gesundheitsarbeiter und plant den Bau von Latrinen, Brunnen und Wasserreservoirs, um Hygienestandards zu verbessern und Krankheiten zu vermeiden.

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