CARE Deutschland-Luxemburg e.V.

CARE intensiviert Nahrungsmittelhilfe für Äthiopien

Bonn (ots) - Versorgung von 20.000 Dürreopfern in der Region Jijiga / 360 Tonnen Lebensmittel und Trinkwasser / Kinder, stillende Mütter und alte Menschen erhalten Proteinkonzentrat Mit einem Ernährungsprogramm in Höhe von 500.000 Mark hilft CARE Deutschland 20.000 Dürreopfern in Äthiopien. Durch den wachsenden Zustrom von Flüchtlingen aus besonders betroffenen Dürreregionen wie dem Ogaden hat sich das Gebiet um die äthiopische Stadt Jijiga zum Brennpunkt der Hungerkatastrophe entwickelt. CARE intensiviert deshalb seine Nothilfe und verteilt in Jijiga zusätzlich 360 Tonnen Lebensmittel und 1.400 Wasserkanister. Diese Maßnahme wird durch Mittel des Auswärtigen Amtes und durch Spenden finanziert. "Je schneller wir jetzt Hilfe leisten und je größer unsere Anstrengungen sind, desto mehr Menschen können wir vor dem Hungertod bewahren", erklärt CARE-Nothilfekoordinatorin Edith Wallmeier. "Noch besteht für die meisten von ihnen Hoffnung." Über einen Zeitraum von drei Monaten soll die Not leidende Bevölkerung, zumeist Nomaden und Bauern, mit Lebensmitteln und Wasser versorgt werden. Tanklaster, die je 11.000 Liter fassen, transportieren das Wasser an die Verteilungsorte, wo es ausgegeben wird. Pro Person werden täglich zwei Liter Trinkwasser sowie monatlich 15 kg Getreide oder Mais verteilt. Kinder unter fünf Jahren, schwangere und stillende Frauen sowie alte Menschen erhalten zusätzlich hoch konzentrierte Proteinnahrung. "Die Verteilung der Nahrungsmittel muss sehr genau mit den Behörden abgestimmt und mit den Ältesten in den Gemeinden besprochen werden", erklärt Edith Wallmeier. "Nur so können diejenigen Menschen versorgt werden, die die Hilfe am nötigsten haben." Nach Ausbleiben auch der jüngsten Regenzeit (Februar bis Anfang Mai) sind inzwischen rund 10,5 Millionen Äthiopier durch die Nahrungsmittelknappheit und den Wassermangel bedroht. In den Staaten am Horn von Afrika leiden schätzungsweise 16 Millionen Menschen unter der dreijährigen Dürre, die zu massiven Ernteausfällen führte. Anfang April hatte die internationale Hilfsorganisation CARE an die verfeindeten Nachbarstaaten Äthiopien und Eritrea appelliert, ihren Grenzkrieg einzustellen, um die Einrichtung von Korridoren für die humanitäre Hilfe zu ermöglichen. Koordiniert vom Regionalbüro in Nairobi/Kenia, wird CARE International in den kommenden Monaten weitere 16.000 Tonnen Nahrungsmittel verteilen. Seit Jahresanfang hat CARE bereits mehr als 46 Millionen Liter Trinkwasser in den Krisengebieten verteilt. Zusätzlich werden jetzt vor Ort Brunnen gebohrt und Zisternen gebaut. Um die Versorgung der Not leidenden Bevölkerung in Äthiopien und in den anderen betroffenen Staaten in der Region fortsetzen zu können, bittet CARE Deutschland dringend um weitere Spenden: Spendenkonto 44 040 Sparkasse Bonn (BLZ 380 500 00) Stichwort "Hungerhilfe Ostafrika" Über CARE: CARE Deutschland ist Mitglied in CARE International, einem Zusammenschluss von zehn Schwesterorganisationen in Europa, Nordamerika, Australien und Japan. Als eine der größten privaten Hilfsorganisationen führt CARE in mehr als 70 Ländern Projekte der Nothilfe, des Wiederaufbaus und der langfristigen Entwicklung durch. In Äthiopien leistet CARE seit 1984 Nothilfe und betreut selbsthilfeorientierte Programme in den Bereichen Ernährungssicherung, Kleingewerbeförderung, Gesundheit, Wasserversorgung und Verbesserung der Infrastruktur. Für Interviews steht zur Verfügung: Edith Wallmeier, Nothilfekoordinatorin von CARE Deutschland ots Originaltext: CARE Deutschland e.V. Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Bitte wenden Sie sich an die Pressestelle von CARE Deutschland e.V.: Markus Dufner: 0228/97563-13 Original-Content von: CARE Deutschland-Luxemburg e.V., übermittelt durch news aktuell

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