CARE Deutschland-Luxemburg e.V.

CARE hilft im Hungerzentrum Äthiopiens
300.000 hungernde Menschen im Raum Jijiga
Hilfsorganisation verteilt Nahrungsmittel und Wasser
"Getreide-für-Vieh"-Programm

Die anhaltende Dürre und das Ausbleiben der Regenzeit treiben Hunger leidende Flüchtlinge aus dem Ogaden und anderen Gebieten Süd-Äthiopiens nach Norden in die Gegend von Jijiga. Nach Schätzungen der Regierung des ostafrikanischen Landes halten sich dort gegenwärtig 300.000 Menschen auf, die zu verhungern drohen. CARE versorgt die von der Hungerkatastrophe betroffenen Menschen mit Wasser und Grundnahrungsmitteln. Nach Berichten von CARE-Mitarbeitern sind viele der Flüchtlinge von dem Hunderte Kilometer langen Marsch ausgezehrt. Das Vieh, das sie mit sich führten, sei inzwischen zum grössten Teil gestorben. "Es sind noch mehr Menschen unterwegs", sagt Barbara Jackson, stellvertretende Chefin von CARE Äthiopien. "Die Trockenheit schiebt die Leute wie eine immer höher werdende Welle vor sich her." CARE International hat auf die Hungersnot reagiert. Seit vergangener Woche werden in Jijiga Grundnahrungsmittel verteilt. Ausserdem werden Gemeinden und Flüchtlinge von Tankfahrzeugen mit Wasser versorgt. Das Nothilfeprogramm kommt rund 20.000 Menschen zugute. Zusätzlich zu diesem Programm bereitet CARE Deutschland Nahrungsmittelhilfe für Jijiga vor. CARE hilft auch in der schwer von der Dürre betroffenen Borana-Zone und in Ost- und West-Haraghe. Dort werden Nahrungsmittel und Wasser bereitgestellt. In der Borana-Zone hat CARE als die grösste dort tätige Hilfsorganisation bereits Anfang 1999 u.a. mit einem "Getreide-für-Vieh"-Programm begonnen, auf die grosse Trockenheit zu reagieren. Dabei wird Vieh, das aufgrund der Dürre zu sterben droht, gegen Mais eingetauscht. Das Vieh wird geschlachtet und das Fleisch zu einem Konzentrat weiterverarbeitet, das als ergänzende Nahrung zur Verteilung kommt. Um die Versorgung der Not leidenden Bevölkerung in Äthiopien und in den anderen betroffenen Staaten in der Region sicher stellen zu können, bittet CARE Deutschland dringend um weitere Spenden auf das Konto 44 040 Sparkasse Bonn (BLZ 380 500 00) Stichwort "Hungerhilfe Ostafrika" Über CARE: CARE Deutschland ist Mitglied von CARE International, einem Zusammenschluss von zehn Schwesterorganisationen in Europa, Nordamerika, Australien und Japan. Als eine der größten privaten Hilfsorganisationen führt CARE in mehr als 70 Ländern Projekte der Nothilfe, des Wiederaufbaus und der langfristigen Entwicklung durch. Für Interviews stehen zur Verfügung: Edith Wallmeier, Nothilfekoordinatorin von CARE Deutschland in Bonn Barbara Lenz, Projektkoordinatorin von CARE Österreich, nur am 26. April in Addis Abeba/Äthiopien erreichbar Tesfaye Kunbi, Mitarbeiter (deutschsprachig) von CARE in Addis Abeba/Äthiopien Aktuelle Fotos aus Äthiopien in digitalisierter Form erhalten Sie bei CARE Deutschland. ots Originaltext: CARE Deutschland e.V. Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle von CARE Deutschland: Yvonne Ayoub: 0228/97563-23; Mobil-Tel. 0170/ 240 2007 Markus Dufner: -13 Herausgeber: CARE Deutschland e.V., Dreizehnmorgenweg 6, D-53175 Bonn, Tel. 0228/97563-0, Fax -51 Email: info@care.de, Homepage: www.care.de Original-Content von: CARE Deutschland-Luxemburg e.V., übermittelt durch news aktuell

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