CARE Deutschland-Luxemburg e.V.

Krebsärzte: CARE soll Programm in Russland fortsetzen
Resolution des deutsch-russischen Ärztesymposiums
Ehrenurkunde des kasachischen Gesundheitministeriums an CARE

Bonn (ots) - Die Teilnehmer des deutsch-russischen Ärztesymposiums, das am Sonntag in Berlin zu Ende ging, haben CARE Deutschland aufgefordert, das mit dem Aufbau von 13 regionalen Kinderkrebszentren in Russland und Kasachstan verbundene Hilfsprogramm fortzusetzen. Das erreichte Niveau in der Kinderonkohämatologie lasse sich nur dann aufrecht erhalten, so heisst es in der von 70 Krebsexperten einstimmig verabschiedeten Resolution, wenn die vor zehn Jahren mit der Aktion "Helft Russland" begonnene Arbeit kontinuierlich fortgeführt werde. Für das Hilfsprogramm erforderlich sind * der Aufbau und die Pflege von Partnerschaften zwischen russischen, kasachischen und deutschen Krebszentren; * die Förderung des Aufbaus von regionalen Behandlungsteams, bestehend aus Kinderonkologen, Kinderchirurgen, Neurochirurgen, Radiologen, Strahlentherapeuten, Pathologen und Pflegepersonal; * die Einrichtung von Referenzlaboratorien zur Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle; * der Aufbau eines Kinderkrebsregisters; * die Förderung eigenständiger wissenschaftlicher Aktivitäten; * die Fortsetzung der Aus- und Weiterbildung. Das Ärztesymposium, das unter dem Motto "10 Jahre Zusammenarbeit zum Wohle der Kinder in Russland und Kasachstan" stand, zog eine positive Bilanz der bisher geleisteten länderübergreifenden Zusammenarbeit. Seit 1993 wurden mit der Unterstützung von CARE mehr als 10.000 krebskranke Kinder in Kliniken in Russland und Kasachstan stationär behandelt. Darüber hinaus wurden jährlich rund 30.000 Konsultationen und ambulante Behandlungen durchgeführt. Etwa 60 bis 70 Prozent der Kinder konnten von ihrer Krankheit geheilt werden. "Damit sind die Überlebenschancen für krebskranke Kinder in Russland heute fast so hoch wie in Westeuropa", stellten die Krebsärzte fest. Bei der Eröffnung des Symposiums in der Konrad-Adenauer-Stiftung überreichte Prof. Dr. Kamal Ormantajew vom Wissenschaftliche Zentrum für Pädiatrie und Kinderchirurgie Kasachstans eine Ehrenurkunde des kasachischen Gesundheitsministeriums an den CARE-Vorsitzenden Willi Erl. Darin wird die Hilfsorganisation für ihre "langjährige Mildtätigkeit und die Festigung der Freundschaft zwischen Kasachstan und Deutschland" gewürdigt. ots Originaltext: CARE Deutschland e.V. Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Pressestelle: Yvonne Ayoub: 0228/97563-23 Markus Dufner: 0228/97563-13 Email: info@care.de, Homepage: www.care.de Original-Content von: CARE Deutschland-Luxemburg e.V., übermittelt durch news aktuell

Themen in dieser Meldung


Weitere Meldungen: CARE Deutschland-Luxemburg e.V.

Das könnte Sie auch interessieren: