CARE Deutschland-Luxemburg e.V.

CARE kämpft in Russland und Kasachstan erfolgreich gegen Krebs bei Kindern
70 Experten beim deutsch-russischen Ärztesymposium in Berlin
Reha-Klinik Dedenewo Projekt der EXPO 2000

Berlin (ots) - Unter dem Motto "10 Jahre Zusammenarbeit zum Wohle der Kinder in Russland und Kasachstan" veranstaltet CARE Deutschland vom 12. bis 16. April 2000 in Berlin ein Ärztesymposium. Teilnehmer des Symposiums sind 70 Experten aus Russland, Kasachstan und Deutschland, die aktuelle Probleme der Kinderonkologie, -hämatologie und -orthopädie diskutieren. In einem Pressegespräch in der Konrad-Adenauer-Stiftung zog CARE eine Bilanz der erfolgreichen Arbeit. CARE Deutschland arbeitet seit zehn Jahren mit Kliniken in Russland und Kasachstan auf dem Gebiet der Kinderonkologie zusammen. 13 Kinderkrebszentren wurden errichtet und werden seither betreut. Die Heilungsrate für Kinderkrebs lag zu Beginn der 90-er Jahre in Russland noch bei fünf bis zehn Prozent. "Heute liegt sie russlandweit bei 60 Prozent", sagte CAREs ärztlicher Berater Dr. Valentin Gerein von der Klinik für Knochenmarktransplantation und Hämatologie/Onkologie in Idar-Oberstein. Eine weitere Kooperation findet im Bereich der Orthopädie statt: In Dedenewo bei Moskau entstand 1993/94 ein Orthopädisches Rehabilitationszentrum für Kinder, das jetzt als Projekt der Weltausstellung EXPO 2000 registriert wurde. "Das Symposium bietet die Gelegenheit, eine Bilanz der gemeinsamen Arbeit zu ziehen und die Zukunft der fruchtbaren länderübergreifenden Kooperation zu sichern", erklärte CARE-Vorsitzender Willi Erl. CARE konnte mit Hilfe von ZDF und STERN Anfang der 90-er Jahre zwölf Kinderkrebskliniken und ein Orthopädisches Rehabilitationszentrum für Kinder errichten. Eine 13. Kinderkrebsklinik baute der WDR mit Unterstützung von CARE. "In den Kliniken und im Zentrum ist in den vergangenen Jahren gute Arbeit geleistet worden", betonten die CARE-Projektreferenten Felicitas Wanzke und Jürgen Bartels. Zwischen den dort tätigen russischen Ärztinnen und Ärzten und ihren deutschen Kollegen finde in Fachseminaren in Russland ein ständiger Austausch statt. Begleitet werden die Projekte durch die russische Partnerorganisation Miloserdije ("Stiftung für Barmherzigkeit und Gesundheit") und die Mitarbeit von Eltern krebskranker Kinder, die sich in Elterninitiativen zusammengeschlossen haben. Am Pressegespräch am 14. April, 11 Uhr, in der Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstr. 35, 10785 Berlin, nahmen teil die Krebsspezialisten Prof. Dr. Lew Durnow (Moskau), Prof. Dr. Alexander Rumjanzew (Moskau), Prof. Dr. Kuljan Omarowa (Alma-Ata), Dr. Valentin Gerein (Idar-Oberstein), Prof. Dr. Guenther Henze (Berlin), der Kinderorthopäde Dr. Wladimir Popow (Moskau/Dedenewo) und der Vorsitzende von CARE Deutschland, Willi Erl. Die Teilnehmer des Pressegesprächs sowie folgende CARE-Mitarbeiter stehen für Interviews zur Verfügung: Felicitas Wanzke, Projektreferentin CARE Deutschland Jürgen Bartels, Projektreferent CARE Deutschland Zur Vermittlung von Interviews wenden Sie sich bitte an die CARE-Pressesprecherin Yvonne Ayoub: Handy 0170-240 2007 (während des Symposiums) ots Originaltext: CARE Deutschland Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Bei Rückfragen gibt die Pressestelle von CARE Deutschland Auskunft: Markus Dufner Tel. 0228 / 97563-13 Christian Worms Tel. 0228 / 97563-28 Original-Content von: CARE Deutschland-Luxemburg e.V., übermittelt durch news aktuell

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