CARE Deutschland-Luxemburg e.V.

CARE weitet Hilfe für Flutopfer in Mosambik aus
Größte Not in den Provinzen Gaza und Inhambane
Hunderttausende ohne Nahrung, Wasser und Unterkünfte
Wiederaufbau wird Monate dauern

Bonn (ots) - Die internationale Hilfsorganisation CARE hat ihre Nothilfe für Mosambik auf die besonders überschwemmte Provinz Gaza ausgedehnt. Zurzeit werden dort neu eingetroffene Hilfsgüter wie Decken, Anlagen zur Wasseraufbereitung und Faltcontainer zum Transport von Trinkwasser bereitgestellt. In der Hauptstadt Maputo errichtet CARE Flutwälle, um den drohenden Einsturz eines zentralen Krankenhauses und einer Schule im Armenviertel Polana Canico zu verhindern. "Hunderttausende Menschen bleiben dringend auf Lebensmittel, Wasser und Notunterkünfte angewiesen", berichtet Marge Tsitouris, Nothilfekoordinatorin für CARE International, aus dem Krisengebiet. Mit dem jüngsten Nachlassen der schweren Regenfälle werden Such- und Rettungsmissionen zunehmend durch die Verteilung von Hilfsgütern abgelöst. Auch in der Provinz Inhambane, wo der Fluss Save den Distrikt Govuro in eine Seenlandschaft verwandelt hat, betreut CARE tausende entkräftete Kinder, Frauen und Männer in drei Flüchtlingslagern. "Sobald das Wetter es erlaubt, beginnen wir damit, zerstörte Brunnen und Wasserleitungen zu reparieren und die Menschen in Hygienefragen zu beraten", beschreibt Oliver Märtin, zuständiger Projektreferent von CARE Deutschland, die nächsten Schritte. "Es kommt jetzt darauf an, der akuten Gefahr einer Ausbreitung von Cholera, Ruhr und Malaria vorzubeugen." Doch auch langfristige Anstrengungen sind nötig. Oliver Märtin: "Der Schaden für die ohnehin arme Bevölkerung ist immens. Unsere Mitarbeiter in Mosambik berichten, dass selbst Zementhäuser in Inhambane wie nach einem Erdbeben aussehen. Entweder sind sie einfach auseinander gebrochen oder haben sich auf die Seite gelegt, weil das Fundament weggespült wurde. Traditionelle Hütten aus Holz und Reet hat das Wasser vollständig mitgerissen. Diese Menschen besaßen nie viel - jetzt haben sie gar nichts mehr." Allein der Wiederaufbau landwirtschaftlicher Entwicklungsprojekte, mit denen CARE Deutschland seit Jahren zur Ernährung und Existenzsicherung von 11.000 bäuerlichen Haushalten in der Provinz Inhambane beiträgt, wird Monate in Anspruch nehmen. "Hierfür benötigen wir dringend Spenden, da diese Ausgaben aus den Mitteln für die aktuelle Nothilfe nicht gedeckt werden können." Über CARE: CARE Deutschland ist Mitglied in CARE International, dem Zusammenschluss von zehn Schwesterorganisationen in Europa, Nordamerika, Australien und Japan. Als eine der größten privaten Hilfsorganisationen führt CARE in mehr als 70 Ländern Projekte der Nothilfe, des Wiederaufbaus und der langfristigen Entwicklung durch. CARE begann seine Arbeit in Mosambik 1986 mit Nahrungsmittel- und Nothilfen für die Opfer von Dürren und Gewalt. Seit dem Ende des Bürgerkrieges 1992 fördert CARE vor allem Programme der Entwicklungszusammenarbeit, überwiegend in den Bereichen Landwirtschaft, Kleingewerbeförderung, Gesundheit und Wasserversorgung. Mit rund 400 internationalen und einheimischen Mitarbeitern ist CARE in sechs der zehn Provinzen Mosambiks aktiv. Um die Hilfe für die Flutopfer und den Wiederaufbau der Provinz Inhambane fortsetzen zu können, bittet CARE Deutschland um Spenden: Konto 44 040 Stadtsparkasse Bonn, BLZ 380 500 00 Stichwort: Mosambik Für Interviews steht Oliver Märtin, zuständiger Projektreferent bei CARE Deutschland, zur Verfügung. ots Originaltext: CARE Deutschland e. V. Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Pressestelle: Christian Worms: Tel. 0228/97563-28 Markus Dufner: Tel. 0228/97563-13 Original-Content von: CARE Deutschland-Luxemburg e.V., übermittelt durch news aktuell

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