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Jubiläum für die Deutsche Marine - Ein halbes Jahrhundert gemeinsame britisch-deutsche Ausbildung

Marinesoldaten bei der Brandabwehr

    Glücksburg (ots) -

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    Plymouth - Für die Deutsche Marine ist dies eine historische Woche. Sie blickt auf die 50-jährige erfolgreiche Kooperation mit der "Royal Navy" zurück. Vom 14. bis zum 16. Mai feiern  beide Marinen gemeinsam im englischen Plymouth. Mit dabei: die Fregatte "Sachsen". Der deutsche Befehlshaber der Flotte, Vizeadmiral Hans-Joachim Stricker, empfing auf seinem Flaggschiff den britschen Flottenchef, Admiral Sir Mark Stanhope. "Unsere gemeinsame Arbeit ist eine eindeutige Erfolgsgeschichte, von der beide Streitkräfte profitieren", sagte Stricker.

    1958 begann die gemeinsame Ausbildung mit dem erstmaligen Einlaufen der Fregatte "Gneisenau" in Großbritannien. Seitdem trainieren jährlich sechs bis sieben deutsche Schiffe im Südwesten Englands. 185 deutsche Einheiten mit etwa 38.000 Soldaten haben in den letzten Jahrzehnten die sechswöchige Ausbildung, das sogenannte "German Operational Sea Training" (GOST) durchlaufen. Neben den zahlreichen britischen Schiffen trainieren die Deutschen am häufigsten in Plymouth. Aber auch viele andere NATO-Partner nutzen die Übungsmöglichkeiten in Südengland.

    Die deutschen Besatzungen profitieren von den langjährigen Erfahrungen der "Royal Navy", etwa aus dem Falkland-Konflikt. In sechs Wochen trainieren deutsche Marinesoldaten die Verteidigung gegen andere Schiffe, U-Boote und Flugzeuge. Weiterhin stehen Minenabwehr, Schutz vor atomaren und chemischen Bedrohungen sowie die Versorgung auf dem Programm. Hilfeleistung bei Katastrophenfällen runden das komplexe Programm ab. Das Handeln der Soldaten in den verschiedensten Situationen wird von bis zu 70 britischen Ausbildern ständig beobachtet und bewertet.

    Admiral Richard Ibbotson, Leiter der Ausbildung, sagte: "Ich bin sehr stolz auf die Kooperation zwischen unserer und der Deutschen Marine." Er betonte, dass sich beide Marinen gemeinsam besser für maritime Herausforderungen auf den Weltmeeren vorbereiten könnten.

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