Forsa-Studie belegt: Senioren nutzen Watercooler noch selten
Karlsruhe (ots) - Obwohl sich der Trend zum Watercooler in öffentlichen Einrichtungen immer stärker durchsetzt, nutzen Senioren die Wasser-Zapfsäulen noch selten. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der German Bottled Water Cooler Association e.V. (GBWA) beauftragte Forsa-Studie zum Thema Trinken unterwegs. Befragt wurden deutschlandweit 1.509 Personen ab 18 Jahren.
Für 69% der Befragten sind die Wasser-Zapfsäulen nach amerikanischem Vorbild auch hierzulande als besonderer Kundenservice selbstverständlich. Besonders häufig werden sie von der jüngeren Zielgruppe genutzt: 38 % Prozent der befragten 18- bis 29-Jährigen gaben an, Wasser aus Watercoolern zu trinken. Mit zunehmendem Alter nimmt die Nutzung allerdings kontinuierlich ab. Sind es bei den 30- bis 40-Jährigen noch 34 Prozent, so zapfen sich von den 45- bis 59-Jährigen nur 20 Prozent eine Erfrischung aus den Wasserspendern. Am geringsten ist die Nutzung bei den über 60-Jährigen, von denen nur 12 Prozent das Angebot wahrnehmen.
Dabei ist gerade für ältere Menschen ausreichendes Trinken besonders wichtig, denn mit zunehmendem Alter nimmt der Wassergehalt des Körpers ab, so dass die Flüssigkeitsreserven schneller aufgebraucht werden. Mit unangenehmen Folgen, die von Kopfschmerzen, Schwindel, verminderter körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit bis zu Kreislauf- und Nierenversagen reichen.
Die Senioren, die sich an den Wasserspendern bedienen, schätzen diese denn auch besonders deshalb, weil sie sich unterwegs fitter fühlen, wenn sie genügend Wasser getrunken haben (68 Prozent) und sie Wasser außerdem als gesunden Durstlöscher bevorzugen (75 Prozent).
"Die Nutzung der Watercooler wird sich auch bei den Senioren durchsetzen", davon ist Gustav Felix, Vorstandsvorsitzender der GBWA, überzeugt. Immerhin plädieren laut Forsa-Studie 47 Prozent der über 60-Jährigen dafür, mehr Wasserspender aufzustellen. Sie schätzen diese als "Trinkerinnerung", die dabei hilft, den Wasserhaushalt in Balance zu halten. Denn auf das Durstgefühl allein können sie sich nicht verlassen. Das nimmt im Alter nämlich ab.
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