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Rückblick 2000: "Audi Konzern wächst erfolgreich"

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    Ingolstadt (ots) -

    * Rekorde bei Umsatz und Auslieferungen an Kunden     * Investitionssteigerung auf rund 4 Mrd. DM     * Produktion und Beschäftigung auf höchstem Niveau          "Im Jahr 2000 konnten wir unsere Wachstumsstrategie erfolgreich fortführen", erklärte heute Dr. Franz-Josef Paefgen, Vorstandsvorsitzender der AUDI AG, in einem ersten umfassenden Rückblick zum abgelaufenen Geschäftsjahr.

    Audi habe den Umsatz erneut gesteigert und eine weitere Bestmarke
bei den Auslieferungen an Kunden erzielt.
    
    Der Umsatz des Audi Konzerns nahm erneut zu und beträgt für das
Geschäfts-jahr 2000 insgesamt 39,0 Mrd. DM (1999: 29,6 Mrd. DM).
Darin ist erstmalig der italienische Importeur AUTOGERMA S.p.A.
enthalten. Über Autogerma werden Marken des Volkswagen Konzerns
vertrieben. Ohne Einbeziehung dieser Gesellschaft hat sich der mit
dem Vorjahr vergleichbare Umsatz um 8,4 Prozent auf 32,1 Mrd. DM
erhöht.
    
    Die Investitionen erhöhten sich im vergangenen Jahr, insbesondere
durch den Erwerb von Autogerma, um rund 1 Mrd. DM auf insgesamt 4
Mrd. DM (1999: 2,966 Mrd. DM). Der Schwerpunkt lag hierbei erneut bei
den Produktinvestitionen.
    
    Weltweit wurden 653.404 Audi Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Das
sind 2,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Hinzu kommen 296 Sportwagen
von Lamborghini (plus 11,7 Prozent). Mit den über Autogerma
ausgelieferten anderen Marken des VW Konzerns betrug die Gesamtzahl
der ausgelieferten Fahrzeuge des Audi Konzerns 919.621 Einheiten.
    
    In den USA, dem wichtigsten Exportmarkt, hat Audi im Jahr 2000 das
beste Verkaufsergebnis der Unternehmensgeschichte erzielt. Es wurden
80.372 Audi Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert (plus 21,9 Prozent). In
Deutschland konnte sich Audi trotz stärkeren Rückgangs des
Automobilmarktes und Wechsel beim Volumenmodell A4 gut behaupten. Die
Auslieferungen lagen bei 239.644 Einheiten (minus 7,0 Prozent). Der
Marktanteil 2000 konnte dabei auf 6,9 Prozent (im Vorjahr 6,8
Prozent) gesteigert werden. Dies ist der höchste Audi Marktanteil in
Deutschland seit 1987. In Europa (ohne Deutschland) wurden 269.024
Audi verkauft (plus 0,1 Prozent). In Japan kletterte die Anzahl der
ausgelieferten Fahrzeuge um 8,4 Prozent auf 6.972 Einheiten. In den
übrigen Märkten betrugen die Auslieferungen 57.392 Einheiten (plus
60,1 Prozent). Dazu zählen 17.451 Fahrzeuge, die in China verkauft
wurden (plus 152,5 Prozent).
    
    Die Produktion von Fahrzeugen im Audi Konzern stieg 2000 um 4,0
Prozent auf 650.850 Einheiten, einschließlich 291 Lamborghini Diablo.
Volumen-stärkstes Modell war der Audi A4 mit 227.028 Einheiten,
gefolgt vom Audi A6 mit 169.276 Einheiten, dem Audi A3 mit 136.141,
dem Audi TT mit 56.776, dem Audi A2 mit 32.164, dem Audi A8 mit
12.894 und dem Audi allroad quattro mit 11.439 Einheiten. Die Anzahl
der produzierten Motoren belief sich auf 1.187.666 Stück (minus 6,3
Prozent).
    
    Die Zahl der Beschäftigten im Audi Konzern stieg bis Jahresende
weltweit um 3.977 auf 50.535 Mitarbeiter (plus 8,5 Prozent), in der
AG (deutsche Standorte) um 2.722 auf 43.862 Mitarbeiter (plus 6,6
Prozent). Bei der Audi Hungaria betrug die Zahl der Beschäftigten
4.831, bei Lamborghini 440, bei Autogerma 624 und bei Cosworth
Technology 764. Damit erreichte der Audi Konzern den bisher höchsten
Beschäftigungsstand in der Unternehmens-geschichte.
    
    "Für dieses Jahr heißt unser Ziel: quantitatives und qualitatives
Wachstum", so Paefgen. "Unsere gute Ausgangssituation erlaubt uns
eine umfangreiche Zukunftsvorsorge." Dies spiegele sich insbesondere
in neuen, innovativen Produkten wider, beispielsweise im Audi A8 6.0
L quattro mit Zwölf-Zylinder-Motorisierung oder im weiter
entwickelten Audi A2 mit einem Verbrauch von nur 3 l/100 km. Beide
Fahrzeuge werden in den nächsten Monaten in den Markt eingeführt.
    
    Bis 2005 sind im Rahmen der mittelfristigen Investitionsplanung
Mittel in Rekordhöhe von insgesamt 17 Mrd. DM vorgesehen. "Das
beinhaltet lang-fristig viele neue Ertragschancen für Audi und eine
weitere Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit im Weltmarkt", so der
Vorstandsvorsitzende der AUDI AG Dr. Franz-Josef Paefgen.
    
    Hinweis an die Redaktion:
    * Zeitgleich ist über "obs" (dpa) ein Foto aus der Produktion des
        neuen Audi A4 verfügbar.
    * Die Jahrespressekonferenz der AUDI AG findet am 20. März in
        München statt.
    
    
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