Waghäusel (ots) - Der deutsche Markt für Telefonnebenstellenanlagen (PBX) ist gekennzeichnet durch eine sehr hohe Wechselbereitschaft der Anwenderunternehmen. Davon kann vor allem Cisco, der kleinste unter den sechs marktführenden Herstellern in Deutschland, profitieren. Dagegen haben die Marktriesen Siemens und Avaya erhebliche Abwanderungsverluste hinzunehmen. Das sind die zentralen Ergebnisse der vom ITK-Informationsanbieter ama im Zeitraum März bis Oktober 2011 durchgeführten Marktumfrage zu installierten PBX-Telefonanlagen. Basis sind die Erkenntnisse aus insgesamt 4.956 Telefoninterviews.
Im hart umkämpften ITK-Teilmarkt sind Siemens, Alcatel-Lucent und Avaya die dominanten Hersteller. Auf sie entfällt ein Anteil von knapp 72 Prozent der insgesamt 4.985 von ama ermittelten Anlagen. Den Rest teilen sich Aastra, Telekom und Cisco mit knapp 20 Prozent. Auf die kleineren Hersteller entfallen lediglich rund acht Prozent aller PBX-Telefonanlagen.
Die Marktanalyse offenbart mit Cisco einen klaren Gewinner. Als einziger Hersteller hat er im betrachteten Zeitraum keinen einzigen Kunden verloren und insgesamt 65 Neuinstallationen hinzugewonnen. Axel Hegel, Gesellschafter und Geschäftsführer von ama kommentiert: "Cisco dürfte von der großen Wechselfreude deutscher Anwenderunternehmen profitieren. Die Analyse zeigt, dass von 582 neuen PBX-Installationen, nur 108-mal beim gleichen Anbieter eingekauft wurde. Das entspricht einer Wechselrate von über 80 Prozent."
Avaya, Siemens und Telekom mussten zum Teil erhebliche Abwanderungsverluste hinnehmen. Dabei überrascht der Global Player Avaya mit den größten prozentualen Einbrüchen, gemessen an seinem Gesamtanteil der von ama festgestellten PBX-Installationen in Deutschland. In absoluten Zahlen büßte Siemens mit netto 66 Installationen am meisten ein. Einen Nettozuwachs konnten neben dem unangefochtenen Gewinner Cisco auch Aastra und Alcatel-Lucent verbuchen.
Alle Ergebnisse sind in einem Whitepaper zusammengefasst. Dieses kann als PDF kostenfrei unter wp@ama-adress.de angefordert werden. Die nächste ama-Analyse erscheint im Februar 2012 und beleuchtet den Markt für Antivirus-Anwendungen.
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ama ist in Deutschland führender Dienstleister für ITK-Informationen rund um die eingesetzte Hard- und Software von Anwenderunternehmen. Mehr unter: www.ama-adress.de
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