Uniliga lehnt Zusammenarbeit mit Deutschem Hochschulsportverband ab

    Frankfurt (ots) - "Bedingungen inakzeptabel" - Sport-Community sportme ist Haupt-Partner

    Die erste deutsche Universitätsliga wird nicht mit dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh) zusammenarbeiten. Dies teilt Uniliga-Gründer Florian Schütz mit.

    "Die vom adh gestellten Bedingungen, unter seiner Kontrolle zu agieren, sind für uns inakzeptabel. Die Idee zur Uniliga ist ja gerade entstanden, weil das eigene Angebot des Verbands an den Unis mies ist. Wir werden daher eigenständig bleiben und verstärkt mit unserem aktuellen Haupt-Partner, der Sport-Community sportme zusammenarbeiten, die uns nicht verändern will", so Schütz.

    "Schneiden deutsche Athleten bei internationalen Wettkämpfen schlecht ab, ist das öffentliche Wehklagen laut. Dennoch wird der Hochschulsport in Deutschland kaum ernsthaft gefördert. Das passt nicht zusammen", erklärt sportme-Pressesprecher Sascha Klein das Engagement der Community für die Uniliga.

    Die Uniliga wurde 2007 gegründet und soll ein regelmäßiges Kräftemessen der besten Universitätssportler Deutschlands in Form von Ligen - nach US-amerikanischem Vorbild - ermöglichen.

    "Die ersten Berichte über unsere Arbeit haben ein durchweg positives Echo hervorgerufen und uns viele Türen geöffnet. Wir sind aber auch weiterhin an Kooperationen interessiert, allerdings muss unsere Grundidee erhalten bleiben", sagt Uniliga-Gründer Florian Schütz.

    Die neun zentralen Austragungsorte der Uniliga sind Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Nürnberg, Köln, Bielefeld, Leipzig und Frankfurt am Main. Weitere Informationen zur Uniliga finden sich auf der offiziellen Homepage www.uniliga.org.

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