Bilder (1)
Audio (0)
Video (0)
Dokumente (0)
 
Prominente Mitglieder des "sportme"-Netzwerks, wie beispielsweise die Eishockey-Profis der Frankfurt Lions unterstützen das Projekt.
PreviewDetailsSpeichern
Auflösung: 2592 x 3888 PixelDateigröße: 1.3 MB
Dateiname:LasseKopitz.jpg
 

Sportler kämpfen im Internet gegen Rassismus im Sport

    Frankfurt (ots) -

    Auf www.gegenrassismus.org werden 100 000 Stimmen für eine Petition beim Bundestag gesammelt - Beispiel dunkelhäutiger Schiedsrichter in unteren Ligen

    Die erste deutsche Sport-Community steigt aktiv in den Kampf gegen Rassismus ein. Die Verantwortlichen des Online-Netzwerks "sportme" rufen zur Aktion "Sportler gegen Rassismus" auf und haben mit www.gegenrassismus.org eine spezielle Internet-Seite eingerichtet. Dort sollen 100 000 Stimmen für eine Petition beim Bundestag zusammenkommen, um damit das Parlament aufzufordern, entschlossener gegen Fremdenfeindlichkeit im Sport vorzugehen.

    "Das wiederholte Auftreten von rassistischen Sprüchen, Gesängen und Transparenten in deutschen Sportstätten wollen wir nicht unbeantwortet lassen", erklärt Sascha Klein, Pressesprecher des hinter dem Netzwerk stehenden Vereins Sportme e.V.. "Es gehört zum ureigensten Wesen des Sports, dass er alle Teilnehmer entlang seiner Regeln gleich behandelt, egal welcher Herkunft, Hautfarbe oder welchen Geschlechts sie sind."

    Alexandre Ntouba, dunkelhäutiger Schiedsrichter aus dem Rheinland, der bereits mehrfach Opfer massiver rassistischer Anfeindungen auf dem Sportplatz war, ist einer der Botschafter von "Sportler gegen Rassismus". Der Arzt pfeift seit 1996 Fußballspiele in unteren Ligen, wo TV-Kameras, Polizeikräfte und Absperrungen zwischen Feld und Tribüne unbekannt sind. "In einem Amateurfußball-Forum hat jemand über Herrn Ntouba geschrieben `Lass den Bananenpflücker mal kommen. "Das ist unerträglich und genau dagegen wollen wir kämpfen!", betont Sascha Klein.

    Auf www.gegenrassismus.org und auf der Internet-Seite von "sportme" (www.sportme.de) können Erfahrungen und Meinungen zum Thema ausgetauscht werden. Dort sollen persönliche Erlebnisse aus möglichst vielen verschiedenen Sportarten zusammengetragen werden, um den disziplin-übergreifenden Charakter von "Sportler gegen Rassismus" zu verdeutlichen.

    Verschiedene prominente Mitglieder des "sportme"-Netzwerks, wie die Eishockey-Profis der Frankfurt Lions oder Feldhockey-Weltmeister Carlos Nevado haben bereits ebenfalls ihre Unterstützung zugesagt. "Sportliche Begeisterung lebt heutzutage sehr stark von Vorbildern. Wenn sich prominente Aktive klar zu Toleranz und Miteinander bekennen, stärken sie junge Sportler, sich in jeder Situation gegen Rassismus zu engagieren", sagt Jeff Ulmer, Spieler der Frankfurt Lions.

    sportme gilt als die am schnellsten wachsende deutsche Web 2.0-Community für alle Belange des Sports. Unter www.sportme.de finden von den Aktiven jeder Sportart über Trainer und Mannschaften bis hin zu den Vereinen alle Beteiligten eine "virtuelle Heimat" für sich, ihre Sportart, ihre Sportfreunde, ihre Fans und ihre Sponsoren. Das Portal erleichtert die Organisation des Vereinslebens ebenso wie die Kontakthaltung zu anderen Sport¬lern und Vereinen und die Information aller Beteiligten. Hinter dem Portal steckt der Verein sportme e.V. aus Frankfurt am Main

Pressekontakt:
Kontakt: sportme e.V., Sascha Klein, Hanauer Landstr. 188, 60314
Frankfurt am Main, Tel.: 0160/539 1098, E-Mail: presse@sportme.de

PR-Agentur: euro.mar.com dripke.partner.pr, Tel. 0611/973 150,
E-Mail: team@dripke.de