Waz und Madsack greifen nach dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag

    München (ots) - Im Bieterwettstreit um den Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (SHZ) kristallisieren sich die Medienkonzerne WAZ und Madsack als Favoriten heraus. Dies berichtet der Branchendienst Kontakter in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Aus dem Rennen um den norddeutschen Traditionsverlag sind laut Kontakter die Verlage Dumont Schauberg und Holtzbrinck. "Wir sind nicht an einem möglichen Verkaufsprozess des SHZ beteiligt", erklärte Holzbrincks stellvertretender Vorstandsvorsitzender Jochen Gutbrod. Madsack war für eine Stellungnahme nicht erreichbar, die WAZ-Gruppe äußerte sich nicht. Als Kaufpreis für den SHZ wird in der Branche laut Kontakter ein Preis von rund 400 Millionen Euro genannt. Hintergrund des möglichen Verkaufs scheint zu sein, dass sich einige der über 30 Einzelgesellschafter finanziell verhoben haben. Der SHZ besitzt mehr als 14 Tageszeitungen, unter ihnen das Flensburger Tageblatt und die Schweringer Volkszeitung. Zudem ist der Verlag an Radio Schleswig-Holstein beteiligt.

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