SAT.1

"Zwei bei Kallwass" ab Montag, den 5. November 2001, mo bis fr, 14.00 Uhr

    Berlin (ots) -
    
    Für dieses neuartige Format steht ein Name: Angelika Kallwass.
Angelika Kallwass ist eine hochkompetene und einfühlsame Psychologin
und Psychotherapeutin. Sie praktiziert in Köln.
    
    "Zwei bei Kallwass" etabliert ein neues Genre im TV-Nachmittag:
Praktische Psychologie. In jeder Folge hilft Angelika Kallwass zwei
"Konfliktpaaren", ihre Probleme zu lösen. Das Spektrum der Konflikte
ist groß: Es geht um unerfüllte Erwartungen, falsche
Moralvorstellungen, um Ängste, Neid und Stolz - Probleme und
Schwierigkeiten, die in Beziehungen zwischen Paaren, Freunden, Eltern
und Kindern und zwischen Kollegen auftreten. Respektvoll, feinfühlig
und neugierig bringt Angelika Kallwass die wirklichen Ursachen eines
Streits an die Oberfläche, entdeckt Hintergründe und Zusammenhänge,
macht Verhaltensweisen erklärbar und schafft es, neue
Anknüpfungspunkte für die Zerstrittenen zu finden. In hochspannenden
Gesprächen bietet Angelika Kallwass konkrete Ratschläge, Lebenshilfe
und Orientierung für die Streitenden und für die Zuschauer.
    
    Hier die Sendeinhalte der ersten zwei Programmwochen:
    
    (danach nur noch in der Presselounge unter Presse.sat1.de)
    
    Montag, 5. November 2001, 14.00 Uhr
    
    1. Fall: "Mach was aus deinem Leben"
    
    Monika fordert von ihrem Sohn Michael, dass er endlich sein Leben
in den Griff kriegen soll. Ihrer Meinung nach ist er in falsche
Kreise geraten. Durch den schlechten Einfluss seiner Freunde schmiss
er die Schule, kam mit Drogen in Kontakt und kümmert sich nicht
intensiv genug um eine Arbeitsstelle. Das Mutter-Sohn-Verhältnis hat
sich seitdem rapide verschlechtert und erschwert das Zusammenleben
der beiden.
    
    2. Fall: "Lass die Finger von den Drogen"
    
    Patrick macht sich große Sorgen um seinen Freund Florian. Der
nimmt seit fünf Jahren regelmäßig Drogen. Jedes Wochenende, wenn er
auf die Piste geht, schmeißt er sich die Partydrogen Ecstasy und LSD
rein. "Um lustig zu sein und besser feiern zu können", so Florian.
Dazu kommen ab und an Marihuana und Pilze. Auch Patrick nahm ca. ein
Jahr lang Drogen und landete im Krankenhaus. Seitdem ist er clean. Er
will seinem Kumpel diese Erfahrung ersparen.
    
    Dienstag, 6. November 2001, 14.00 Uhr
    
    1. Fall: "Wahrheit und Pünktlichkeit"
    
    Sophie lügt ihre Mutter Kirsten an, wenn es darum geht, wo sie
übernachtet, und kommt abends zu spät nach Hause. Kirsten selbst war
im Alter von 15 Jahren zu Hause ausgerissen und will nicht, dass ihre
Tochter dasselbe durchmacht. Auslöser für Kirstens Hilferuf ist
Sophies ungeschützter Geschlechtsverkehr. Durch die Pille danach
konnte eine Schwangerschaft verhindert werden.
    
    2. Fall: "Wann wirst du endlich wieder aktiv?"
    
    Petra und Michael sind seit 9 Jahren zusammen. Ihre Beziehung ist
aus einem One-night-stand entstanden. Damals war Michael noch
verheiratet. Mittlerweile hat sich der Alltag in die Beziehung der
beiden eingeschlichen. Petra ist eine sehr erfolgreiche Geschäftsfrau
geworden, worauf sie auch sehr stolz ist. Michael hingegen hatte eine
ziemliche Pechsträhne.
    
    Mittwoch, 7. November 2001, 14.00 Uhr
    
    1. Fall: "Meine Freundin ist kaufsüchtig"
    
    Kimberly hält ihre Freundin Anne für kaufsüchtig. Im Sommer dieses
Jahres fiel es Kimberly das erste Mal bewusst auf, dass ihre Freundin
ein Problem hat. Sie bemerkte, dass sich Anne Geld von dem Bruder
ihrer Mitschülerin lieh und sich davon Klamotten kaufte. Kimberly
findet das Verhalten ihrer Freundin befremdlich. Anne hat
mittlerweile richtig viele Schulden.
    
    2. Fall: "Wäre es doch wie früher"
    
    Kerstin fühlt sich von ihrem Freund Tobias vernachlässigt. Er
kümmert sich nur noch um seine Musik, verbringt ganze Wochenenden mit
seiner Band und geht nur noch in seine Lieblingsclubs. Kerstin möchte
wieder mehr mit ihm unternehmen und auch mal wieder mit ihm gemeinsam
weggehen. Sie ist von Tobias enttäuscht, weil er jetzt in einer
anderen Stadt wohnt und dann auch noch in eine WG mit zwei Mädchen
einzieht.  
    
    Donnerstag, 8. November 2001, 14.00 Uhr
    
    1. Fall: "Die zurückgelassene Tochter"
    
    Seit einigen Wochen herrscht, von kurzen Sachtelefonaten und einem
Treffen abgesehen, zwischen Mutter und Tochter Funkstille, weil die
beiden sich gegenseitig totales Unverständnis vorwerfen. Die Mutter
behauptet, dass die Tochter sie lediglich als wandelnde Geldbörse
betrachtet, die Tochter wirft ihrer Mutter Raffsucht und emotionale
Kälte vor.
    
    2. Fall: "Ich will nicht nur putzen"
    
    Sarah hat nach eigener Aussage einen "Saug- und Putzzwang". Sie
putzt und saugt täglich mit großem Aufwand die Wohnung. Ihr Ehemann
Paulo findet das übertrieben und krank.
    Zu einem Problem wird es z. B., wenn er zu Hause ist und die
beiden noch etwas unternehmen wollen.
    
    Freitag, 9. November 2001, 14.00 Uhr
    
    1. Fall: "Komm aus der Werkstatt raus"
    
    Thomas hat ein sehr zeitintensives Hobby. Seine Leidenschaft ist
es an alten Autos rumzubasteln und sie aufzumotzen! Darüber vergisst
er häufig, dass er eine Freundin hat. Wenn sie sich sehen, dann ist
Thomas meist müde, betrunken und hat zu nichts mehr Lust, außer
schlafen zu gehen. Und dann gibt es noch ein Problem: Thomas
schnarcht sehr laut.
    
    2. Fall: "Als beste Freundin musst du mir vertrauen"
    
    Selda und Karima sind seit ca. vier Jahren beste Freundinnen.
Jedoch hat Selda das Gefühl, dass ihre Freundin Karima, wenn sie sich
von ihr (Selda) verletzt fühlt oder sich über sie ärgert, nichts sagt
und diese Probleme dann mit anderen bespricht.
    
    Montag, 12. November 2001, 14.00 Uhr
    
    1. Fall: "Debbie, hör auf zu klauen"
    
    Mit 13 Jahren fing Debbie an zu klauen. Das ging so weit, dass sie
ihrer Mutter im April 2001 das Sparbuch mit einem Guthaben von 1120
Mark, welches für absolute Notfälle vorgesehen war, geklaut hat.
Ihrem 8-jährigen Bruder, Dave, entwendete sie ebenfalls den Spartopf.
Ihre Mutter schließt mittlerweile zu Hause alles weg. Das Vertrauen
ihrer Tochter gegenüber ist gleich Null.
    
    2. Fall: "Sag du doch auch mal was"
    
    Petra und Horst haben drei Kinder. Petra werden die Arbeit und die
Auseinandersetzungen mit den Kindern oft zu viel. Besonders mit der
Ältesten (13) gibt es häufig Stress, da sie aufsässig ist und ihre
Geschwister ständig ärgert. Wenn sie ihren Mann dann auf der Arbeit
anruft, fühlt dieser sich nicht verantwortlich und reagiert hilflos.
Petra gibt zu, dass ihre Ehe nicht nur in sehr geregelten Bahnen
verläuft, sondern richtig langweilig geworden ist.
    
    Dienstag, 13. November 2001, 14.00 Uhr
    
    1. Fall: "Wie retten wir unsere Ehe"
    
    Hans war und ist immer wieder sehr krank (Krebs) und war 15 Jahre
lang alkoholabhängig. Er steht seit langem nicht mehr wirklich im
Berufsleben. Anneliese ist als Hausfrau und Mutter ebenfalls zu
Hause. Anneliese möchte nicht, dass Hans sich in ihren Haushalt
einmischt und sich statt dessen auch um die Probleme der Familie
kümmern sollte. Sie sieht ihre Sticheleien als Aufmunterung an Hans,
endlich mal aus seiner Lethargie zu erwachen: "Hans kommt nicht in
Wallung."
    
    2. Fall: "Mach endlich deinen Dreck weg"
    
    Kathrin und Janina wohnen seit einem knappen halben Jahr zusammen.
Doch sie haben ein Problem: Das Thema Ordnung. Janina ist eher
schlampig, Kathrin liebt die Ordnung und saugt jeden Tag ihr Zimmer.
Oft kommt es zu Auseinandersetzung und Streit. Die Mädels reden dann
tagelang nicht miteinander und jede fühlt sich in dieser Situation im
Recht.
    
    Mittwoch, 14. November 2001, 14.00 Uhr
    
    1. Fall: "Verdien dein eigenes Geld"
    
    Die Schwestern Melanie und Stefanie haben eine grundsätzlich
andere Lebensauffassung. Melanie ist eine gesicherte Zukunft wichtig.
Sie ist bemüht, eine Ausbildung abzuschließen. Ihre Schwester
Stefanie hingegen jobbt, wo es ihr gerade gefällt und das auch nur
mal für zwei bis drei Tage. Die Schule hat sie abgebrochen und eine
Ausbildung macht sie auch nicht. Melanie versucht ständig, in das
Leben ihrer Schwester reinzureden, was vor allem damit zusammenhängt,
dass Stefanie sich oft Geld von Melanie borgt und ihre Schulden bei
ihr nicht abbezahlen kann.
    
    2. Fall: "Erlaub mir endlich ein Auto"
    
    Anita und Maik leben zusammen und sind seit zwei Jahren
verheiratet. Sie besitzen kein Auto und zwar seitdem sie sich kennen.
Doch Anita möchte ab sofort auf ein Auto nicht mehr verzichten, es
macht ihr Leben einfach bequemer. Maik ist jedoch strikt gegen einen
eigenen Wagen.
    
    Donnerstag, 15. November 2001, 14.00 Uhr
    
    1. Fall: "Liebe oder Sucht"
    
    Diana und Klaus waren fünf Jahre verheiratet. Nach vier Jahren Ehe
bemerkte Diana, dass Klaus sein Geld am Spielautomaten verspielte. In
den letzten drei Jahren verspielte er ungefähr 10.000 Mark. Beide
sind aufgrund seiner Spielsucht schon geschieden, können sich aber
nicht richtig trennen.
    
    2. Fall: "Lass die Finger von meinem Freund"
    
    Marias Freund (Tano) macht gern andere Frauen an. So auch ihre
beste Freundin Lilli, die nach Marias Geschmack leider zu sehr darauf
eingeht.
    
    Freitag, 16. November 2001, 14.00 Uhr
    
    1. Fall: "Lass mir die Luft zu leben"
    
    David ist krankhaft eifersüchtig auf seine Freundin Sonja. Sie hat
zudem mehr Jungs in ihrem Freundeskreis als Mädels, was Davids Ängste
ständig schürt. Davids Eifersucht ist ein täglicher Reibungspunkt für
die beiden.
    
    2. Fall: "Nimm ab, sonst bin ich weg"
    
    Marina ist stark übergewichtig. Bei einer Körpergröße von 170 cm
wiegt sie 125 Kg. Ihrem Mann sind es zu viele Kilos und er möchte,
dass seine Frau abnimmt. Ansonsten, sagt er, sieht er sich nach einer
anderen um. Er ist es leid, "Kleidersäcke" einzukaufen, und macht
sich Sorgen um Marinas Gesundheit.
    
    
ots Originaltext: Sat.1
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

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