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Tauchfahrt in den Tod
Der Untergang des russischen Atom-U-Bootes "Kursk"
Spiegel TV-Reportage
Montag, 6. August 2001, 23.15 Uhr

    Berlin (ots) - Vor fast genau einem Jahr versank die "Kursk" während eines Manövers in der Barentsee aus bislang noch immer nicht geklärten Umständen. Wahrscheinlich war einer der neuartigen Hochgeschwindigkeitstorpedos, die gegen alle Vorschriften an Bord geblieben waren, noch im Torpedorohr explodiert.

    Alle 118 Mann Besatzung kamen dabei ums Leben, die meisten waren sofort tot. Nur einige Seeleute im hinteren Teil des 155 Meter langen Bootes überlebten kurze Zeit, in totaler Finsternis, den sicheren Tod vor Augen. Vier Leichen konnten bislang geborgen werden. Doch nur eine von ihnen wurde identifiziert, anhand eines Briefes, den der Mann bei sich trug: Es war der Offizier Dimitrij Kolesnikow.

    Kurz vor seinem Ende hatte er einige Zeilen an seine Frau Olga verfasst, in denen er ihr seine Liebe versicherte und die Tragödie an Bord beschrieb. Auch ein Jahr danach haben die russischen Behörden der Witwe den Brief noch nicht übergeben, wohl aus Angst um den Verrat so genannter militärischer Geheimnisse. In Moskau durfte Olga Kolesnikow lediglich einen kurzen Blick auf das Schreiben werfen - es war eine Kopie. Und auch die durfte sie nicht behalten.


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