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ots.Audio: Aktuell zum Welt-Hepatitis-Tag am 1. Oktober: Hepatitis B - eine unterschätzte Gefahr!

   

    München (ots) -

    Vorschlag zur Anmoderation (live im Studio) (Uhrzeit/Stationcall) Mal Hand aufs Herz: Wann haben Sie das letzte Mal in Ihr Impfbuch geguckt?! Schon lange her?! Wenn ja, dann ist heute (1. Oktober) am "Welt-Hepatitis-Tag" die Gelegenheit, das nachzuholen. Denn ungeimpft kann zum Beispiel eine Hepatitis B jeden erwischen: Ein Kuss oder ein vertauschter Drink in der Disko reichen aus, um sich anzustecken. Trotzdem wird diese gefährliche Leberentzündung oft unterschätzt - obwohl die chronische Hepatitis weltweit eine der häufigsten Todesursachen ist. Mein Kollege XY hat sich schlau gemacht:

    Kollege: Ich wollte es ja kaum glauben, aber Hepatitis B - die häufigste Form der Hepatitis - ist 100 Mal so ansteckend wie Aids! In Deutschland sind etwa eine halbe Million Menschen infiziert. Und viele davon haben sich im Urlaub angesteckt - besonders groß ist das Risiko zum Beispiel in osteuropäischen Ländern oder in der Türkei. Achim Kautz von der Deutschen Leberhilfe hat mir erklärt, wie leicht Hepatitis B übertragen wird:

    O-Ton Kautz: Hepatitis B lässt sich übertragen über alle Blut- und Körperflüssigkeiten. Das heißt zum Beispiel Speichel, aber auch Sperma - selbst Tränenflüssigkeit könnte auch risikobehaftet sein.

    Kollege: Wer sich mit Hepatitis B infiziert hat, ahnt oft nichts davon. Man ist müde, hat Kopfschmerzen oder Fieber - und verwechselt die Krankheit anfangs häufig mit einer Grippe. Und genau das macht sie so tückisch. Der Virus greift die Leber an, doch die leidet gewissermaßen stumm. Außerdem können die Betroffenen Menschen in ihrem Umfeld anstecken, ohne es zu wissen. Aber wie auch - oder gibt's doch eindeutige Anzeichen?

    O-Ton Kautz: Das einzige, was man spürt, ist - wenn die Lebererkrankung fortgeschritten ist - dass dann vielleicht ein Bauchwasser sich entwickelt, dass dann im rechten Oberbauch ein Druckgefühl ist und dass man Probleme hat beim Schlucken, das heißt, die Speiseröhre bekommt eine Entzündung.

    Kollege: Grundsätzlich ist eine Hepatitis-B-Impfung der einfachste und sicherste Weg, sich vor der Krankheit zu schützen. Hat man sich erstmal angesteckt, ist es für eine Impfung zu spät. Aber kein Grund zur Panik:

    O-Ton Kautz: Die Hepatitis B-Therapie hat gerade in den letzten 3 bis 4 Jahren einen Riesenschritt gemacht aus der Steinzeit raus in die Neuzeit. Es gibt mittlerweile mehrere Möglichkeiten: Es gibt einmal Spritzen und es gibt Tabletten.

    Kollege: Mit den heutigen Medikamenten lässt sich die Krankheit erfolgreich behandeln. Die Tabletten ersparen den Patienten außerdem die Spritze und sind im Allgemeinen gut verträglich:

    O-Ton Kautz: Diese Tabletten sorgen dafür, dass dieser Virus sich nicht mehr vermehren kann. Wichtig ist aber, dass man die Hepatitis B früh erkennt, weil unbehandelt führt die Hepatitis B in sehr sehr vielen Fällen zu Leberkrebs.

    Kollege: Also: Wer befürchtet, sich angesteckt zu haben, sollte so schnell wie möglich auf Nummer sicher und zum Arzt gehen!

    Vorschlag zur Abmoderation (live im Studio) Danke, XY! Und wer sich zum Thema Hepatitis B noch weiter schlau machen will, sollte gleich mal bei www.HepB.de vorbeisurfen!

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