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Vier neue Teams und ein Jubiläum: der 500. TATORT im Ersten am 7. April löst Charlotte Lindholm alias Maria Furtwängler ihren ersten Fall

    München (ots) - Der TATORT feiert Jubiläum: Am Pfingstmontag, dem 20. Mai, wird im Ersten die 500. Folge der ältesten und erfolgreichsten Krimireihe des deutschen Fernsehens ausgestrahlt. Ein "Endspiel", so der Titel der von Radio Bremen produzierten Jubiläumsfolge mit Sabine Postel als Hauptkommissarin Inga Lürsen, wird dies mit Sicherheit nicht werden. Denn auch nach über 30 Jahren ist der TATORT unverändert beliebt bei Publikum wie Kritik.

    Insgesamt 44 Millionen Deutsche zählen zum Kreis der TATORT-Fans: Diese Zuschauer, das sind 62 % der Bevölkerung, haben im vergangenen Jahr mindestens einen TATORT gesehen. Jeder einzelne TATORT-Film im Ersten wurde 2001 von durchschnittlich 7,46 Millionen verfolgt, was am Sonntag Abend einem Marktanteil von 22,5 % entspricht. Damit liegt der TATORT in der Zuschauergunst deutlich vor allen anderen Krimireihen im deutschen Fernsehen.

    Aber auch qualitativ schneidet der TATORT hervorragend ab. Spannend erzählte Geschichten mit brisanten Fällen, die auch vor aktuellen Themen nicht Halt machen - mit fünf Grimme-Preisen für den BR-TATORT "Im freien Fall" hat die Jury das hohe Niveau der Krimireihe im vergangenen Monat erneut honoriert.

    Gleich vier neue Teams kommen 2002 zu ihrem ersten Einsatz: Den Auftakt macht Maria Furtwängler am Sonntag, dem 7. April. In "Lastrumer Mischung" (NDR) hat die aus Hannover in die niedersächsische Provinz nach Vechta versetzte Hauptkommissarin Charlotte Lindholm den Mord an einem ortsansässigen Bäcker aufzuklären, der wenige Wochen zuvor eine junge Philippinin geheiratet hat.

    Am 21. April (Achtung: neuer Sendetermin!) folgt das neue Kommissarsduo vom Hessischen Rundfunk: In "Oskar" nehmen Andrea Sawatzki und Jörg Schüttauf als Kommissarin Charlotte Sänger und Hauptkommissar Fritz Dellwo die Ermittlungen zum Mord an einem Baby auf, das tot auf dem Förderband der städtischen Müllsortierungsanlage gefunden wurde. Der erste Einsatz der Frankfurter Kommissare beruht auf einem realen Fall, der sich im Dezember 1999 in Hamburg ereignete.        Eva Mattes gibt als Hauptkommissarin Eva Blum ihr Debüt in einem neuen SWR-TATORT. Ihre Kripozentrale liegt im beschaulichen Konstanz am Bodensee. Aber selbst im "Schlaraffenland", so der Titel ihres ersten Falls am 28. April, ist die Welt nicht in Ordnung, und Eva Blum muss sich gegen die ortsansässigen einflussreichen Apfelbauern durchsetzen, um den Mord an einem zehnjährigen Jungen aufzuklären.

    Im Herbst wird dann ein weiteres Kripoduo vom WDR die Zahl der aktuellen TATORT-Teams auf insgesamt 14 erhöhen: Axel Prahl und Ulrich Noethen als Kommissar Leo Lenz und Rechtsmediziner Professor Friedrich Boerne begeben sich in das ländliche Westfalen und rücken den Gesetzesbrechern in und um Münster zu Leibe.

    Die neuen TATORT-Teams setzen Akzente: Neue Schauplätze mit einem Trend aus der Groþstadt heraus in die Provinz und die deutliche Erhöhung des Anteils an weiblichen Ermittlern. Insgesamt 33 Fälle gibt es im Jahr 2002 beim TATORT im Ersten.

    Mehr zum TATORT siehe unter: http://www.daserste.de/tatort/

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