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ARD-DeutschlandTrend März 2014: Knappe Mehrheit mit Arbeit der Regierung unzufrieden
Bestnote für Steinmeier

Köln (ots) - Verwendung nur mit Quellenangabe "ARD-DeutschlandTrend"

Die Koalitionsparteien müssen in der Sonntagsfrage des aktuellen ARD-DeutschlandTrends leichte Verluste hinnehmen. Die Union legt zwar auf 42 Prozent zu (+1 im Vergleich zum Vormonat), die SPD verliert aber 3 Punkte und landet bei 24 Prozent. Die Grünen können zwei Punkte gut machen und kommen auf 11 Prozent, die Linke bleibt unverändert bei 9 Prozent. Weder die FDP (+/-0) noch die AfD (-1) würden, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, über die Fünf-Prozent-Hürde kommen. Sie kommen beide auf 4 Prozent. Die sonstigen Parteien haben um einen Punkt zugelegt und kommen auf 6 Prozent. Für die Sonntagsfrage im Auftrag der ARD-Tagesthemen hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap von Dienstag bis Mittwoch dieser Woche 1.515 Wahlberechtigte bundesweit befragt.

Die Arbeit der Großen Koalition wird von gut der Hälfte der Deutschen negativ bewertet: 51 Prozent sind mit der Arbeit der Bundesregierung weniger oder gar nicht zufrieden. Damit sind mehr Bürger (+3) mit der Regierung unzufrieden als kurz vor der Bundestagswahl, als noch die schwarz-gelbe Koalition regierte. Weniger als die Hälfte der Befragten (47 Prozent) sind aktuell mit der Großen Koalition zufrieden oder sehr zufrieden. Besonders kritisch wird die Arbeit der Bundesregierung bei der Energiepolitik gesehen. In diesem Bereich sind 73 Prozent der Befragten mit den Anstrengungen der Bundesregierung eher unzufrieden. Mit der Arbeit der Bundesregierung in der Renten- und Sozialpolitik sind 68 Prozent eher unzufrieden.

Die Liste der beliebtesten Politiker führt erneut Außenminister Frank-Walter Steinmeier an. 74 Prozent der Befragten sind mit seiner Arbeit zufrieden oder sehr zufrieden. Im Vergleich zum Vormonat hat er um 4 Punkte zugelegt. Damit erreicht er wie schon im Dezember 2008 seinen höchsten bisher im DeutschlandTrend gemessenen Wert. Ihm folgt Angela Merkel mit 71 Prozent Zustimmung auf Platz zwei (+2 im Vergleich zum Vormonat). Finanzminister Wolfgang Schäuble erreicht mit 68 Prozent Zustimmung (+/-0) wie bereits im Vormonat sein Rekordniveau. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen kann 4 Punkte zulegen und landet mit 47 Prozent auf Platz vier. Ihr folgt auf Platz fünf der Fraktionschef der Linken Gregor Gysi mit 46 Prozent Zustimmung (-1). Innenminister Thomas de Maizière büßt 4 Punkte ein und erreicht 45 Prozent Zustimmung. Knapp dahinter landet Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel mit 44 Prozent Zustimmung (-5).

Befragungsdaten

Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren Fallzahl: 1.003 Befragte, Sonntagsfrage: 1.515 Befragte Erhebungszeitraum: 4.3.2014 bis 5.3.2014 Erhebungsverfahren: Computergestützte Telefoninterviews (CATI) Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/Dual Frame Fehlertoleranz: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte * bei einem Anteilswert von 5%; ** bei einem Anteilswert von 50%

Pressekontakt:

Annette Metzinger
WDR Presse und Information
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