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"W wie Wissen" am 7. März 2010 um 17.03 Uhr im Ersten

München (ots) - Thema: Nervensäge Handy Alte Handys sind Gold wert Gold im Wert von mehr als sieben Mio. Euro und viele andere wertvolle Rohstoffe landen jedes Jahr in Müllverbrennungsanlagen. Gold, das aus alten Handys stammt. In jedem Mobiltelefon sind zwar nur rund 0,34 Gramm des glänzenden Edelmetalls enthalten. Aber bei schätzungsweise 3.500 Tonnen alter Handys im Jahr summiert sich die Zahl. Mehr als zwei Drittel aller alten Handys verrotten in Schubladen, und gut 1.000 Tonnen Handyschrott - und somit 355 Kilogramm Gold - landeten 2007 im Restmüll. Was also kann man tun, um die kostbaren Rohstoffe zurück zu gewinnen? "W wie Wissen" besucht eine der modernsten Recycling-Fabriken in Europa. Handy-Sucht: SMS statt Zwiegespräch Wer in Panik gerät, weil sein Akku leer, das Gesprächsguthaben aufgebraucht oder das Handy zu Hause vergessen wurde, der könnte suchtgefährdet sein, warnen Experten. Das Mobiltelefon spielt eine (lebens-)wichtige Rolle bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen und ist nicht selten ein Ersatz für "richtige" Gespräche. Wer dauernd auf eine SMS-Nachricht wartet, der habe keine Sicherheit in sozialen Beziehungen. Und eben dieser Kontrollzwang sei es, der aus dem Handygebrauch eine Sucht entstehen lassen kann. Der zwanghafte Umgang mit Mobiltelefonen hinterlässt Spuren, Gehirnbahnen werden einseitig genutzt, warnt Neurobiologe Prof. Gerald Hüther. "W wie Wissen" zeigt, wie schnell das Handy zum Lebensmittelpunkt werden kann, analysiert Folgen und will Wege aus der Suchtspirale zeigen. Merkwürdiges Kommunikationsverhalten Seit (fast) jeder Bundesbürger mindestens ein Handy besitzt, hat sich die zwischenmenschliche Verständigung verändert: Stars machen per sms Schluss, die Bundeskanzlerin lässt sich via Kurznachricht ständig über die Weltlage informieren, und statt fester Verabredungen gibt es via Ohrstöpsel Dauergespräche in allen Lebenssituationen. Soll es dann doch zur persönlichen Begegnung kommen, lotst man sich per Handy ins Zielgebiet - bis man direkt voreinander steht. Prof. Joachim R. Höflich von der Uni Erfurt erforscht das merkwürdige Kommunikationsverhalten Handynutzender Großstädter. "W wie Wissen" begleitet ihn bei einigen spannenden Experimenten. Der gläserne Handy-Nutzer Das Handy von heute ist ein Multifunktionsgerät, das längst nicht mehr nur zum Telefonieren benutzt wird. Der Haken: Je umfangreicher die Funktionen des Geräts, desto komplizierter die Software - und desto anfälliger ist das Mobiltelefon für Eingriffe von außen durch Viren und Spionage-Tools. Das reicht von Ortungsprogrammen, um Kinder, Partner oder Angestellte zu kontrollieren, bis zu illegaler Spyware, die Anrufe und SMS protokolliert, Adressbücher ausliest oder gar das Handy in eine ständig aktive Abhörwanze verwandelt. "W wie Wissen" bittet einen Experten, in 24 Stunden möglichst viel über einen ahnungslosen Handybesitzer heraus zu finden, nämlich über den Moderator Dennis Wilms. Moderation: Dennis Wilms "W wie Wissen" im Internet unter www.DasErste.de/wwiewissen Redaktionelle Koordination: Anahita Parastar / WDR Pressekontakt: Agnes Toellner, Presse und Information Das Erste, Telefon: 089/5900-3876, E-Mail: Agnes.Toellner@DasErste.de Petra Berthold, MedienAgentur Berthold, Telefon: 0221/95 45 790, E-Mail: info@medienaganturberthold.de Fotos unter www.ard-foto.de Original-Content von: ARD Das Erste, übermittelt durch news aktuell

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