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Ministerpräsident an der Saar oder Opposition im Bund
ARD-Sommerinterview mit dem Vorsitzenden der Linkspartei Oskar Lafontaine im "Bericht aus Berlin" am kommenden Sonntag

    München (ots) - Mit dem Einzug in zwei westdeutsche Landesparlamente ist die Linkspartei zu einer gesamtdeutschen Kraft geworden. Sie ist auf dem Weg, die drittstärkste Partei auf Bundesebene zu werden. Doch bisher will niemand mit ihr zusammenarbeiten. Sie wird Opposition bleiben müssen - will sie es selbst überhaupt anders?

    Nun will Oskar Lafontaine im Saarland zur Wahl antreten. Seine Chancen sind nicht schlecht. Die Linke könnte sogar die SPD überflügeln. Im Saarland will Lafontaine aber nur bleiben, wenn er dort Ministerpräsident wird.

    Was bringen der Linkspartei die Wahlerfolge? Sie hat von Anfang an eine Korrektur der Agenda 2010 gefordert, gegen Sozialabbau protestiert und eine Umverteilung in der Gesellschaft verlangt. Reicht das als Erfolgsgeheimnis oder hilft ihr in Wahrheit die Schwäche der SPD?

    In seiner eigenen Partei ist Oskar Lafontaine nicht unumstritten. Gerade im Osten wirft man ihm vor, innerparteilich ein Despot und nach außen oft zu populistisch zu sein. Der Streit um die Vorstellungen seiner Frau Christa Müller zur Kindererziehung hat seinem Ansehen bei der früheren PDS zusätzlich geschadet.

    Fragen von Ulrich Deppendorf und Joachim Wagner an Oskar Lafontaine im "Bericht aus Berlin" am Sonntag, 10. August 2008, um 18.30 Uhr im Ersten.

    Weitere Sendetermine der ARD-Sommerinterviews im "Bericht aus Berlin" sonntags, 18.30 Uhr im Ersten

    24.8.2008: Guido Westerwelle (FDP) 31.8.2008: Claudia Roth (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) 7.9.2008: Kurt Beck (SPD)

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