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Geplante Themen des "Bericht aus Berlin" am Sonntag, 27. April 2008, um 18.30 Uhr im Ersten

München (ots) - 1. Lebensmittelkrise: Bundesregierung ohne Antwort Lebensmittel: Sie werden teuer, die Versorgung wird weltweit knapper. Für Landwirtschaftsminister Seehofer gibt's nur Lösungen, die den deutschen Bauern nicht wehtun. Der Abbau von Agrarsubventionen ist für ihn ebenso tabu wie der Anbaustopp von Energiepflanzen. Die Bundesregierung hat bisher keine Strategie aus der Krise. Autoren: Alex Jakubowski, Detlef Schwarzer 2. Stromlücke: Wie gefährdet ist die Energieversorgung? Laut Atomkonsens zwischen Bundesregierung und Kraftwerksbetreibern müssen bis 2021 alle Kernkraftwerke abgeschaltet sein. Droht nun eine Stromversorgungslücke? Ja, sagen die Bosse der großen Energiekonzerne. Nein, sagen die Anhänger der erneuerbaren Energien. Sie glauben, mit Wind- und Solarenergie und mehr Stromsparen sei die Energieversorgung zu sichern - und das sogar ohne den Neubau von umweltschädlichen Kohlekraftwerken. Die Energiekonzerne rechnen vor, dass das nicht reicht. Autorinnen: Swantje von Massenbach, Christiane Meier 3. Christian Wulff: Der neue Kronprinz der CDU? Er will in Berlin kräftiger mitreden. Christian Wulff, Niedersachsens Ministerpräsident, gibt seinen CDU-Landesvorsitz auf, um sich mehr auf bundespolitische Themen zu konzentrieren. Er möchte sich profilieren als Wirtschaftsexperte - die Lücke besetzen, die Friedrich Merz hinterlassen hat. Sein Konkurrent beim Kampf um die Nummer zwei der CDU: NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Autor: Frank Jahn 4. SPD: Konzept gegen hohe Managergehälter Schrempp, Esser und Claassen - viele Ex-Manager stehen in der Kritik wegen enormer Vorstandsbezüge, Aktienoptionen, Abfindungen und Pensionszahlungen. Spitzenpolitiker der Großen Koalition haben sich Ende 2007 mit aggressiver Managerschelte hervorgetan - geschehen ist bisher nichts. Allerdings will die Arbeitsgruppe der SPD zu Managergehältern mit konkreten Gesetzesvorschlägen das enorme Wachstum bei den Bezügen der Wirtschaftsbosse bremsen. Dabei ist Streit mit der Union programmiert. Autor: Thomas Kreutzmann Moderation: Joachim Wagner Weitere Informationen zur Sendung finden Sie direkt nach Ausstrahlung unter www.berichtausberlin.de Pressekontakt: ARD-Hauptstadtstudio, Eva Woyte, Tel: 030/2288 1100, E-Mail: presse@ard-hauptstadtstudio.de Original-Content von: ARD Das Erste, übermittelt durch news aktuell

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