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Merkel bei Auftakt der ARD-Themenwoche "Mehr Zeit zu leben": Jung und Alt nicht gegeneinander aufscheuchen

    Köln (ots) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zeigte sich beim Auftakt der ARD-Themenwoche "Mehr Zeit zu leben - Chancen einer alternden Gesellschaft" optimistisch, dass der demografische Wandel positiv gestaltet werden kann. "Ich halte nichts davon, Jung gegen Alt aufzuscheuchen. Wir können es schaffen, eine sich ändernde Gesellschaft menschlich zu gestalten", sagte die Kanzlerin heute beim "Berliner Gespräch" im ARD-Hauptstadtstudio. Merkel forderte die deutsche Gesellschaft zu einer generationenübergreifenden Solidarität auf. Wichtig sei es, den Jüngeren Chancen zu eröffnen, sich privat und beruflich zu verwirklichen, ohne dabei die Bedürfnisse der älteren Generation aus dem Auge zu verlieren.

    Die Bundeskanzlerin verteidigte erneut die von der Regierung verabschiedete Rentenerhöhung. "Es ist politisch richtig und eine Frage der Gerechtigkeit, nicht der Mathematik", so die Regierungschefin.

    Notwendig sei es, die Erfahrungen und die Leistungskraft der älteren Generation auch für die Jüngeren zu nutzen. "Daran müssen wir alles setzen", wies Merkel auf Generationen übergreifendes Leben, Lernen und Arbeiten hin. "Wir sollten uns noch viel intensiver dem dritten Lebensabschnitt widmen." Beim Weg zur Rente müsse künftig "der Gedanke der Altersteilzeit noch intensiver gelebt werden".

    In Berlin startete heute die ARD-Themenwoche "Mehr Zeit zu leben - Chancen einer alternden Gesellschaft". Vom 20. bis 26. April präsentiert die ARD ein breites, medienübergreifendes Programmangebot. Knapp 2000 Beiträge in Fernsehen, Radio und Internet widmen sich dem demografischen Wandel. In Spielfilmen, Talkshows, Features, aktuellen Magazinen oder Dokumentationen wird das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet.

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