Ärzte ohne Grenzen

ÄRZTE OHNE Grenzen weiterhin im Nordosten Afghanistans und in den Nachbarländern präsent

Berlin (ots) - Die medizinische Hilfsorganisation ÄRZTE OHNE GRENZEN ist noch immer mit internationalen Teams im Nordosten Afghanistans präsent. Während die Organisation aus Sicherheitsgründen alle internationalen Mitarbeiter aus den von den Taliban kontrollierten Regionen evakuieren musste, bleibt ÄRZTE OHNE GRENZEN vorerst in der Provinz Badakhstan tätig. Diese Provinz im Nordosten Afghanistans wird von der Nordallianz kontrolliert. In fast allen anderen Landesteilen laufen die Projekte mit Hilfe afghanischer Mitarbeiter weiter. Das fünfköpfige Team sowie das afghanische Gesundheitspersonal unterstützen das Krankenhaus in Faizabad sowie die Kliniken in Baharak, Iskashim, Skazar (Provinz Badakhshan) und Khoja-Bahaudin (Provinz Takhar). In den übrigen Landesteilen laufen die Projekte teilweise weiter, doch die Hilfsprogramme mussten eingeschränkt werden und laufen Gefahr, bald ganz eingestellt zu werden. ÄRZTE OHNE GRENZEN befürchtet, dass sich ohne zusätzliche internationale Hilfe die Ernährungslage und die Gesundheits-bedingungen im gesamten Land rapide verschlechtern werden. Seit vielen Jahren leidet die afghanische Bevölkerung unter den Folgen von Dürre und Bürgerkrieg. ÄRZTE OHNE GRENZEN ist in den Nachbarstaaten Afghanistans (Iran, Pakistan, Tadschikistan, Turkmenistan) präsent und trifft alle Vorbereitungen, um auf größere Fluchtbewegungen der afghanischen Bevölkerung reagieren zu können. ÄRZTE OHNE GRENZEN bittet dringend um Spenden zur Unterstützung der afghanischen Bevölkerung. Stichwort: Afghanistan ots Originaltext: ÄRZTE OHNE Grenzen Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Weitere Informationen: Pressestelle, Petra Meyer, Tel: 030-22 33 77 00 www.aerzte-ohne-grenzen.de Original-Content von: Ärzte ohne Grenzen, übermittelt durch news aktuell

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