Ärzte ohne Grenzen

Doris Dörrie eröffnet Ausstellung in Berlin
"Unbezahlbar krank
Gesundheit - ein Menschenrecht?"

Doris Dörrie eröffnet Ausstellung in Berlin: Die Regisseurin Doris Dörrie hat die Ausstellung "Unbezahlbar krank. Gesundheit – ein Menschenrecht?" von Ärzte ohne Grenzen in Berlin eröffnet. Die Ausstellung tourt im September durch acht deutsche Städte. Im Bild: Doris Dörrie (rechts) und Ulrike von Pilar, Ärzte ohne Grenzen.

    Berlin (ots) -
    
    - Querverweis: Bild wird über obs versandt und ist ab ca. 13.00
        Uhr abrufbar unter:        
        http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs
    
    Die Autorin und Regisseurin Doris Dörrie hat am Freitag in Berlin
eine Ausstellung von ÄRZTE OHNE GRENZEN eröffnet, die auf den
mangelnden Zugang zu unentbehrlichen Medikamenten aufmerksam macht.
Jährlich sterben etwa 17 Millionen Menschen an behandelbaren
Infektionskrankheiten wie Tuberkulose, Malaria oder Schlafkrankheit,
weil Medikamente fehlen oder für die Betroffenen in ärmeren Ländern
unerschwinglich sind. Die Wanderausstellung tourt im September durch
acht deutsche Städte (Berlin, Erfurt, Dresden, München, Nürnberg,
Augsburg, Stuttgart, Ulm).
    
    "Als ich gebeten wurde, die Schirmherrschaft für diese Ausstellung
zu übernehmen, habe ich sofort zugesagt. Es ist ein Skandal, dass die
Mitarbeiter von ÄRZTE OHNE GRENZEN immer wieder Menschen zum Sterben
nach Hause schicken müssen, obwohl sie eigentlich behandelt werden
könnten - und dies nur, weil ihnen die notwendigen Medikamente
fehlen", sagte Doris Dörrie. Die Regisseurin unterstützt auch die
Online-Unterschriftenaktion, mit der ÄRZTE OHNE GRENZEN die
Bundesregierung auffordert, sich weltweit für den Zugang zu
Medikamenten und das Recht auf Gesundheitsversorgung für alle
Menschen einzusetzen (www.aerzte-ohne-grenzen.de).
    
    Die Wanderausstellung ist Teil der Kampagne "Zugang zu
unentbehrlichen Medikamenten". ÄRZTE OHNE GRENZEN tritt dafür ein,
dass wichtige Arzneimittel in ärmeren Ländern kostengünstiger
verkauft werden und mehr Geld in die Forschung und Entwicklung von
Tropenkrankheiten gesteckt wird.
    
    Die Ausstellung wird in einem 14 Meter langen Lkw gezeigt. Der
Besucher wird dabei eingeladen, in die Rolle eines fiktiven Patienten
zu schlüpfen und sich über die wichtigsten Infektionskrankheiten und
die Probleme bei ihrer Behandlung zu informieren. "Eine
beeindruckende Ausstellung", so Dörrie, "die es schafft, den Besucher
in die Situation eines Patienten zu versetzen und ihn nachempfinden
lässt, was es bedeutet, aus finanziellen Gründen nicht behandelt
werden zu können."
    
    Achtung Bildredaktionen: Bei news aktuell ist ab ca. 13.00 Uhr ein
Foto von der Ausstellungseröffnung mit Doris Dörrie unter
www.presseportal.de kostenlos abrufbar. Das Suchwort lautet: ärzte
ohne grenzen.
    
    
ots Originaltext: Ärzte ohne Grenzen
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