Ärzte ohne Grenzen

Peru: Ärzte ohne Grenzen schickt Hilfsgüter in Erdbebenregion

    Lima/Berlin (ots) - Die medizinische Organisation ÄRZTE OHNE
GRENZEN hat 31 Tonnen medizinische und logistische Hilfsgüter in das
peruanische Erdbebengebiet geschickt. Mitarbeiter der Organisation
leisten Hilfe für die Überlebenden des Erdbebens, das am vergangenen
Samstag in den Provinzen Arequipa, Moquegua und Tacna große Schäden
angerichtet hat. Ärzte sowie Wasser- und Sanitärspezialisten führen
medizinische Nothilfe durch und stellen die Trinkwasserversorgung
sicher.
    
    "In kleineren Gemeinden wurden die Lehmhütten völlig zerstört, und
die Menschen leben ohne Unterkunft und Trinkwasser auf der Straße,"
sagt Peter Meurrens, medizinischer Koordinator von ÄRZTE OHNE
GRENZEN. "Diese Situation kann in den nächsten Tagen zu einem
verstärkten Auftreten von Atemwegsinfektionen und
Durchfallerkrankungen führen."
    
    Als psychische Reaktion auf die Naturkatastrophe zeigen die
Überlebenden Angst, Unruhe und Trauer. Um schlimmeren
posttraumatischen Belastungsstörungen vorzubeugen, werden Psychologen
ein Netzwerk zur psychologischen Unterstützung der Erdbebenopfer
aufbauen. Dafür werden medizinische Mitarbeiter und Lehrer vor Ort
geschult, damit sie die Betroffenen beraten und psychologisch
betreuen können.
    
    Das Flugzeug, das mit 31 Tonnen Hilfsgütern in Arequipa gelandet
ist, brachte Medikamente, medizinisches Material, Zelte, Decken
Plastikplanen und Material zur Wasser- und Sanitärversorgung in die
Erdbebenregion.
    
    Zum Zeitpunkt des Erdbebens war ÄRZTE OHNE GRENZEN bereits mit
mehreren medizinischen Programmen in Peru tätig.
    
    
ots Originaltext: Ärzte ohne Grenzen
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de


Weitere Informationen:
Pressestelle,
Petra Meyer, Kattrin Lempp,
Tel.: 030 - 22 33 77 00
www.aerzte-ohne-grenzen.de

Original-Content von: Ärzte ohne Grenzen, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Ärzte ohne Grenzen

Das könnte Sie auch interessieren: