Ärzte ohne Grenzen

Erneutes Erdbeben in El Salvador
Ärzte ohne Grenzen schickt Personal und Hilfsgüter

    San Salvador/Berlin (ots) - Nach dem erneuten Erdbeben in El
Salvador hat die internationale Organisation ÄRZTE OHNE GRENZEN drei
Teams in die betroffene Region entsandt. Das Erdbeben, das sich am
gestrigen Dienstag ereignete, betrifft ein Gebiet östlich der
Hauptstadt San Salvador. Das erste Erdbeben am 13. Januar hatte in
dieser Region nur geringe Schäden angerichtet.
    
    "Einige Dörfer und Straßen wurden völlig zerstört, die
Infrastruktur ist zusammengebrochen", berichtet der Koordinator der
Organisation, Jean Schmitz. "Wir haben drei Teams in die am meisten
betroffenen Städte geschickt, um die örtlichen Krankenhäuser und
Gesundheitszentren zu unterstützen sowie medizinisches Material und
Unterkünfte für die obdachlose Bevölkerung bereitzustellen", sagte
Schmitz. Über die genaue Anzahl der Toten und Verletzten sowie das
Ausmaß der Zerstörung liegen aber noch keine Angaben vor.
    
    Die drei Teams von ÄRZTE OHNE GRENZEN arbeiten in San Vicente,
Zacatecoluca und Cojutepeque. Jedes Team setzt sich aus einem Arzt,
einer Krankenschwester und einem Wasserexperten zusammen. Außerdem
bietet eine Psychologin erste Unterstützung für Traumatisierte an.
    
    In San Vicente wurden Zelte zur medizinischen Versorgung aufgebaut
und Medikamente an das Krankenhaus geliefert. Darüber hinaus werden
Decken verteilt und Material zur Trinkwasserversorgung
bereitgestellt. In Zacatecoluca wurde medizinisches Material
geliefert, um die Patienten außerhalb des Krankenhauses versorgen zu
können. In Cojutepeque wurden Zelte, Decken und chirurgisches
Material für die betroffene Region zur Verfügung gestellt.
    
    ÄRZTE OHNE GRENZEN hat zusätzliche Hilfsgüter sowie Personal aus
den Projekten der Nachbarländer Guatemala, Nicaragua und Honduras
angefordert, die am heutigen Mittwoch in El Salvador eintreffen
werden.
    
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