Ärzte ohne Grenzen

Indien: ÄRZTE OHNE GRENZEN schickt 40 Tonnen Hilfsgüter in das Erdbebengebiet

    Amsterdam/Berlin (ots) - Die internationale Hilfsorganisation
ÄRZTE OHNE GRENZEN wird am heutigen Montag ein Team von zehn
internationalen Mitarbeitern sowie 40 Tonnen Hilfsgüter in das
Erdbebengebiet in Indien schicken. Das Flugzeug wird den Flughafen im
belgischen Ostende am Abend in Richtung Ahmedabad verlassen. Das Team
wird sich in der Region Kutch, die am vergangenen Freitag besonders
schwer von dem Erdbeben getroffen wurde, um die Überlebenden kümmern.
    
    Die Mitarbeiter von ÄRZTE OHNE GRENZEN werden erste Hilfe für die
Überlebenden leisten, Verletzte chirurgisch versorgen und
Vorsorgemaßnahmen gegen den Ausbruch von Epidemien treffen. Darüber
hinaus werden mobile medizinische Teams die Menschen in entlegenen
Gebieten versorgen. Ein Team von Nierenspezialisten wird diejenigen
behandeln, die am sogenannten Crush-Syndrom leiden: Infolge der
Verschüttungen können Eiweißpartikel aus dem gequetschten
Muskelgewebe die feinen Gefäße der Nieren verstopfen und zu
Nierenversagen führen. Nur eine schnell eingeleitete Dialyse-Therapie
kann das Überleben dieser Menschen sichern.
    
    Unter den Hilfsgütern befinden sich außerdem 150 Familienzelte,
eine große Anzahl von Krankenhauszelten sowie Plastikplanen und
Bettdecken für die Menschen, die bei dem Erdbeben ihre Häuser
verloren haben. Darüber hinaus werden Medikamente sowie
Verbandszubehör und chirurgisches Material in das Erdbebengebiet
geschickt.
    
    Am vergangenen Samstag hatte ÄRZTE OHNE GRENZEN bereits
Mitarbeiter aus Neu Delhi in das Erdbebengebiet entsandt, um die
Bedürfnisse vor Ort zu evaluieren und die Ankunft der Hilfsgüter und
der internationalen Mitarbeiter vorzubereiten.
    
    
    
ots Originaltext: Ärzte ohne Grenzen
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

Weitere Informationen:
Ärzte ohne Grenzen, Pressestelle,
Petra Meyer, Kattrin Lempp,
Tel.: 030 - 22 33 77 00
Homepage: www.aerzte-ohne-grenzen.de

Original-Content von: Ärzte ohne Grenzen, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Ärzte ohne Grenzen

Das könnte Sie auch interessieren: