Magna International Inc.

Magna gibt Ergebnisse für viertes Quartal und Rekordgeschäftsjahr 2000 bekannt sowie Ausblick auf 2001, Zustimmung zum Vorschlag eines Spin-Offs und Veränderungen im Management
Teil 5 von 6

  Anmerkungen:

    1. Nach Ansicht des Managements reflektiert die ungeprüfte
Zwischenbilanz alle Anpassungen, die sich lediglich aus den üblichen
und wiederkehrenden Anpassungen ergeben, die notwendig sind, um die
Finanzlage zum 31. Dezember 2000 und das Ergebnis aus der
Geschäftstätigkeit sowie die Kapitalflüsse für die jeweils zum 31.
Dezember 2000 und 1999 endenden Geschäftsjahre angemessen
darzustellen.
    
    2. Im September 1999 gab die US-amerikanische Emerging Issues Task
Force den Konsens Nummer 99-5 hinsichtlich der Bilanzierung von
Kosten der Vorproduktion im Zusammenhang mit langfristigen
Liefervereinbarungen heraus, dem zufolge die Kosten für das Design
und die Entwicklung von Produkten, die gemäß langfristigen
Liefervereinbarungen verkauft werden sollen, zum Zeitpunkt ihres
Entstehens passiviert werden müssen, außer bei Bestehen einer
vertragliche Rückzahlungsgarantie. Der Konsens verlangt ebenfalls die
Passivierung der Design- und Entwicklungskosten für Formen,
Gussformen und sonstige Werkzeuge, an denen der Lieferant kein
Eigentum erwirbt und die zur Herstellung der Produkte im Rahmen der
langfristigen Liefervereinbarung verwendet werden, zum Zeitpunkt
ihrer Entstehung, ausgenommen in Fällen, in denen die
Liefervereinbarung dem Lieferanten ein unwiderrufliches Nutzungsrecht
an den Formen, Gussformen und sonstigen Werkzeugen während der
Laufzeit der Liefervereinbarung einräumt. Gemäß den kanadischen
Bilanzierungsvorschriften werden diese Kostenarten nicht ausdrücklich
ausgewiesen.
    
    Zudem gab das amerikanische Institut der Vereinigten
Wirtschaftsprüfer im April 1998 neue Empfehlungen für die
Bilanzierung der Kosten für das Starten einer Unternehmung heraus.
Gemäß diesen Empfehlungen müssen die Kosten für einen
Unternehmensstart dann passiviert werden, wenn sie auftreten. Gemäß
den kanadischen Bilanzierungsvorschriften können die mit der
Errichtung neuer Fazilitäten verbundenen Kosten, die erhebliche Zeit
zur Erlangung der wirt- schaftlichen Produktionsreife
("Anlaufkosten") benötigen, aktiviert werden.      
    Wie bereits mitgeteilt, nahm das Unternehmen eine Änderung seiner
kanadischen Bilanzierungsmethode (GAAP) hinsichtlich der Kosten für
die Vorproduktion vor. Das Unternehmen verfährt nun wie folgt: Es
    
    - passiviert Anlaufkosten zum Zeitpunkt ihres Entstehens;
    - passiviert Design- und Konstruktionskosten, die als Teil einer
späteren Produktion zusammenhängender Teile als Stückpreiskosten
gezahlt werden, zum Zeitpunkt ihres Entstehens, außer in Fällen, in
denen eine vertraglich vereinbarte Rückzahlungsgarantie besteht; und
    - passiviert Design- und Entwicklungskosten für Formen, Gussformen
und sonstige Werkzeuge (die dem Unternehmen nicht gehören und die bei
einer späteren Produktion zusammenhängender Teile genutzt und als
Teil der Stückpreiskosten gezahlt werden) zum Zeitpunkt ihres
Entstehens, außer in Fällen, in denen die Liefervereinbarung eine
vertragliche Rückzahlungs- garantie oder das unwiderrufliche
Nutzungsrecht an den Formen, Gussformen oder sonstigen Werkzeugen
während der Dauer der Liefervereinbarung vorsieht.
    
    Diese Änderungen der kanadischen Bilanzierungsmethode (GAAP)
gelten    rückwirkend:
    
                                                            Jahr bis        Drei Monate bis
                                                          31. Dezember        31. Dezember
                                                                1999                        1999
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    Zunahme Umsatzaufwendungen             $      37                  $      4
    Abnahme Abschreibungen und Amortisation (22)                        (6)
  
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    Zunahme (Abnahme) Betriebsergebnis -
    Automobilbereich                                      (15)                         2
          Abnahme Einkommensteuern                    (4)                         -
        
    ----------------------------------------------------------------
          Zunahme (Abnahme) Reingewinn    $      (11)                 $      2
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    ------------------------------------------------------------------
    Zunahme (Abnahme) Gewinn je nachrangige
    Stimmrechtsaktie der Klasse A
    bzw. Aktie der Klasse B:
    Basis                                                  $ (0,14)                 $ 0,02
    Einschließl. aller Umtauschrechte      $ (0,12)                 $ 0,02
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    ----------------------------------------------------------------
                                                                         31. Dezember 1999
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    Minderung des Anlagevermögens                                  $ (45)
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    Minderung der sonstigen Vermögenswerte                    $ (91)
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    Minderung der zukünftigen Steuerverbindlichkeiten  $ (45)
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    Minderung der einbehaltenen Gewinne                         $ (85)
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    Minderung der Wechselkursanpassungen                        $  (6)
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    3. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres beendete Magna
die Ausgliederung von Magna Entertainment Corp. ("MEC") durch Zahlung
einer Dividende von etwa 20% des Aktienkapitals von MEC an die
Magna-Aktionäre. Die Dividenden enthalten 111 Mio. USD im
Zusammenhang mit der Ausgliederung der MEC.
    
    In dem zum 31. Dezember 2000 endenden Quartal änderte MEC seine
Methode zur Bilanzierung der Erträge, Kosten und Aufwendungen. MEC
weist nun die Bruttoerträge vor Abzug von Geldern, Anteilen,
Zurechnungen und bestimmten Steuern. Diese Beträge sind jetzt in den
Kosten und Aufwendungen enthalten. Zuvor hatte MEC die Erträge
abzüglich Gelder, Anteile, Zurechnungen und bestimmter Steuern
ausgewiesen. Alle Beträge eines Vergleichszeitraums wurden auf dieser
Basis neu aufgeführt.

    4. In dem zum 31. Dezember 2000 endenden Geschäftsjahr verzeichnete das Unternehmen einen Vorsteuergewinn von 36 Mio. USD aus dem Verkauf von 4,4 Mio. Stimmrechtsaktien der Klasse A (Class A Subordinate Voting Shares) der Tesma International Inc., einer öffentlich gehandelten Tochtergesellschaft des Unternehmens. Ebenso schloss das Unternehmen den Verkauf seiner 50 prozentigen Beteiligung an dem Joint-Venture Webasto Sunroofs Inc. und den damit verbundenen Grundstücken ab sowie den Verkauf von Invotronics, einer hundertprozentigen Produktionsabteilung. Mit diesen Verkäufen erzielte das Unternehmen Vorsteuergewinne in Höhe von 94 Mio. USD bzw. 31 Mio. USD.          5. Die nachfolgende Tabelle zeigt die maximale Anzahl der nachrangigen Stimmrechtsaktien der Klasse A und Aktien der Klasse B (Class A Subordinate Voting and Class B Shares), die sich in Umlauf befänden, wenn alle zum 31. Dezember 2000 ausstehenden möglichen Umtauschrechte ausgeübt würden:

Teil 6 folgt

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