Magna International Inc.

Magna gibt Ergebnisse für viertes Quartal und Rekordgeschäftsjahr 2000 bekannt sowie Ausblick auf 2001, Zustimmung zum Vorschlag eines Spin-Offs und Veränderungen im Management
Teil 2 von 6

Ausblick auf das Jahr 2001 Es wird erwartet, dass die Ergebnisse von Magna von den die gesamte Automobilbranche betreffenden negativen Bedingungen beeinflusst werden, darunter ein Rückgang der Produktion, die OEM-Nachfrage nach Preisnachlässen, die fortgesetzte Schwäche des Euro sowie die allgemein unsichere Wirtschaftslage. Basierend auf dem von dem Unternehmen für 2001 vorhergesagten rückläufigen Produktionsumfang von etwa 10% in Nordamerika und 5% in Europa gegenüber dem Produktionsvolumen im Jahr 2000 sowie der erwarteten Produktspanne, rechnet Magna für das Gesamtjahr 2001 mit Umsatzerlösen im Automobilbereich zwischen 9,8 Mrd. USD und 10,3 Mrd. USD, verglichen mit den Umsatzerlösen im Automobilbereich von 10,1 Mrd. USD im Jahr 2000 sowie einem Gewinn je Aktie einschließlich aller Umtauschrechte für 2001 zwischen 4,70 USD und 5,30 USD, verglichen mit 5,26 USD im Jahr 2000 ohne sonstige Gewinne. Hinsichtlich des ersten Quartals 2001 ist das Unternehmen davon ausgegangen, dass die Fahrzeugvolumina um etwa 19% in Nordamerika und 7% in Europa zurückgehen werden. Gestützt auf diese Annahmen und die erwartete Produktspanne für das erste Quartal 2001, rechnet Magna mit Umsatzerlösen im Automobilbereich zwischen 2,3 Mrd. USD und 2,5 Mrd. USD und mit einem Gewinn je Aktie zwischen 1,05 USD und 1,20 USD. Vorschlag für eine Ausgliederung von Unternehmensteilen (Spin-Offs) Magna gab ebenfalls bekannt, dass sein Board of Directors - gestützt auf den Bericht und die Empfehlungen eines speziell dafür eingerichteten Board-Ausschusses - heute einstimmig für die Errichtung von zwei neuen globalen Betriebsgruppen bzw. Systemgesellschaften, der Magna Interiors und Magna Steyr, votierte; es ist beabsichtigt, dass beide Systemgesellschaften später börsennotierte Gesellschaften werden, sobald es die Marktgegebenheiten erlauben und vorbehaltlich der Erteilung der erforderlichen behördlichen Genehmigungen. Bei dieser Beschlussfassung kam das Board zu dem Entschluss, dass es im Interesse von Magna und seinen Aktionären liege, Interiors und Magna Steyr entsprechend den erfolgreichen Beispielen von Tesma und Decoma den Zugang zu den Kapitalmärkten zu eröffnen. Dies wird durch eine Auslagerung von Interiors und Magna Steyr erreicht werden, die im Einklang mit Magnas Politik der Ausgliederung von Unternehmensteilen und den 1982 und 1987 von den Magna-Aktionären anerkannten Richtlinien durchgeführt wird. Magna bleibt Eigentümerin von Cosma, dem weltweit führenden unabhängigen Metallformer. Das Board traf diese Entscheidung aufgrund der einstimmigen Empfehlung seines Sonderkomitees, das sich durchweg aus unabhängigen externen Führungskräften zusammensetzte, nachdem ausführlich darüber beraten und Rat von unabhängigen externen Finanz- und Rechtsberatern eingeholt worden war. Interiors, das die dem Unternehmen gehörende Atoma Closure Systems (ACES)-Gruppe, Magna Seating Systems (MSS)-Gruppe und Magna Interior Systems (MIS)-Gruppe vereinigt, wird ein führender globaler Integrierer von Innensystemen und Lieferant von kompletten Sitzen, Armaturen- und Schaltbrettern sowie Schließsystemen. Wie bereits im November 2000 angekündigt, führte Magna eine Umstrukturierung der für die Fahrzeugmontage zuständigen Steyr-Daimler-Puch-Gruppe und der Steyr Powertrain-Gruppe durch und fasste sie unter dem Namen "Magna Steyr" zusammen. Um das strategische Ziel der Magna-Steyr-Gruppe voranzutreiben, marktführend bei der Lieferung von kompletten durch Wasserkraft geformten Fahrzeuggestellen auf Rädern und anspruchsvollen durch Wasserkraft geformten Fahrgestellmodulen an OEM-Kunden zu werden, wird Magna Steyr zur Ausnutzung dieser Märkte mit den Form- und europäischen Prägebetriebsstätten von Cosma zusammenarbeiten. Veränderungen im Management Das Unternehmen gab heute auch bekannt, dass sich Donald Walker und Siegfried Wolf bereit erklärt haben, die Managementteams von Interiors und Magna Steyr zu führen. Walker war zuvor President und Chief Executive Officer bei Magna. Wolf war zuvor Vice-Chairman bei Magna und President von Magna Europa. Aufgrund der neuen Aufgaben von Walker und Wolf wurden Belinda Stronach als Chief Executive Officer und Vice-Chairman sowie James Nicol als President und Chief Operating Officer ernannt. Donald Walker wird der Chairman und Siegfried Wolf Mitglied des Executive Strategy Committee, an der Seite der anderen Presidents des Konzerns und den Mitgliedern der Leitungsebene von Magna, unter ihnen Stronach und Nicol. Dieses Komitee wird unter anderem für die Koordination der globalen Programmstrategien und konzernübergreifenden Kundenanfragen verantwortlich sein. Walker äußerte hierzu: "Die Entscheidung des Boards, Interiors und Magna Steyr als starke globale Wettbewerber in ihren jeweiligen Produktbereichen auszurichten, hat meine volle Unterstützung. Ebenso freue ich mich darüber, die Herausforderung anzunehmen, Interiors als den führenden weltweiten Lieferanten von Innenbereichmodulen und vollständig integrierten internen Lösungen zu etablieren. Es liegt in meinem Interesse - und ist, glaube ich, auch das Gebiet, auf dem ich am besten etwas bewirken kann - an der Spitze eines Unternehmens zu stehen, in dem ich näher am Tagesgeschäft bin; Interiors bietet mir diese Möglichkeit. Bei Magna bleibt ein starkes Managementteam zurück, das von Belinda Stronach und Jim Nicol geleitet wird; beide haben eine langährige Erfahrung in der Automobilindustrie bei Magna hinter sich und ich freue mich darauf, als Vorsitzender des Executive Strategy Committee mit ihnen zusammen zu arbeiten." Teil 3 folgt Original-Content von: Magna International Inc., übermittelt durch news aktuell

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