Lightcycle Retourlogistik und Service GmbH

Verboten - aber die wenigsten wissen es: Energiesparlampen gehören nicht in die graue Tonne

Verboten - aber die wenigsten wissen es: Energiesparlampen gehören nicht in die graue Tonne
Das gehört (nicht) in die Tonne. / Die Verwendung dieser Grafik ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "ogs/Lightcycle Retourlogistik und Service GmbH".

München (ots) - Bereits seit März 2006 ist es amtlich: Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren müssen als Sondermüll behandelt und gesondert entsorgt werden, damit die geringen Mengen der darin enthaltenen Schadstoffe nicht in die Umwelt gelangen. Vom Wertstoffhof führt ihr Weg in die Recyclinganlagen, in denen das hochwertige Lampenglas aufbereitet und in der Neuproduktion wieder verwendet wird. Rund 3.500 Tonnen Glas wurden im vergangenen Jahr wieder in den Produktionsprozess eingespeist. Das entspricht der Rohstoffmenge für 20 Millionen fabrikneuer Leuchtstoffröhren.

Problem: Die sparsamen Dauerbrenner werden zu Recht zwar immer beliebter, aber die wenigsten wissen über die ökologisch korrekte - und vom Gesetzgeber vorgeschriebene - Entsorgung Bescheid. Studien belegen, dass neun von zehn der Altlampen aus deutschen Haushalten noch immer im Restmüll landen. Im Jahr 2006 waren das immerhin 70 Millionen, die in die graue Tonne wanderten.

Anders als bei Batterien, ist der Handel nicht zur Rücknahme von Energiesparlampen verpflichtet. Deshalb kümmert sich LIGHTCYCLE - ein Gemeinschaftsunternehmen der Lampenhersteller - um die flächendeckende Altlampenrücknahme und die Information der Verbraucher.

Hierzu startete dieser Tage auch eine bundesweite Aufklärungsaktion. Über TV, Radio, Anzeigen in der Publikumspresse, online und Außenwerbung soll die Botschaft "Die (Energiesparlampe) kommt mir nicht in die Tonne" in den Köpfen verankert werden. Abgabestellen für Altlampen finden man in allen Städten und Gemeinden - in der Regel auf den Wertstoffhöfen - oder unter www.lightcycle.de .

Ein bis zwei Kohlekraftwerke weniger durch intelligente Beleuchtung, rechnet die Deutsche Umwelthilfe vor, angenommen, alle bundesdeutschen Haushalte würden auf die auch 'Gasentladungslampen' genannten Dauerbrenner umstellen. Umgerechnet sind das 8,5 Terrawatt-Stunden Strom weniger. Für einen durchschnittlichen Zwei-Personenhaushalt bedeutet das eine Ersparnis von bis zu 220 kWh, das entspricht bis zu 132 kg CO². Wenn die Lampen an ihrem Lebensende auch korrekt entsorgt werden, stimmt die Ökobilanz auf allen Ebenen.

Auf den Weg durch Deutschland ist mittlerweile auch der Schulwettbewerb "Klima on... s'cooltour", den LIGHCYCLE mit Kooperationspartnern wie dem Bayerischen Umweltminister Dr. Otmar Bernhard, dem Umweltbundesamt, dem Deutschen Städtetag, der Deutschen Umwelthilfe, der Verbraucherzentrale NRW, dem Zentralverband des Deutschen Elektrohandwerks ZVEH, Germanwatch und dem Westermann-Verlag initiiert hat.

Dieser Wettbewerb will auch Schüler zur engagierten Auseinandersetzung mit dem Thema Klima- und Umweltschutz bewegen und sie dabei aus den Klassenzimmern in die Praxis führen. "Wir sind gespannt, welche Ideen und Handlungsvorschläge die Teilnehmer zum Umgang mit beispielsweise Energie, Wärme, Wasser oder Abfall entwickeln. Wir vermitteln ihnen dafür fachkundige Partner aus Verbänden, Kommunen, Industrie und Handwerk", erklärt Georgios Chryssos, Marketingdirektor LIGHTCYCLE, die Zielsetzung der s'cooltour. Mehr Informationen dazu unter www.scooltour.info .

Über LIGHTCYCLE

Mit der gesetzlichen Verpflichtung der Hersteller zur Rücknahme und Entsorgung von Gasentladungslampen im März 2006 wurde die LIGHTCYCLE Retourlogistik und Service GmbH, München, als Gemeinschaftsunternehmen der deutschen Lampenhersteller gegründet. Als Non-Profit Unternehmen organisiert LIGHTCYCLE die bundesweite Rücknahme ausgedienter Gasentladungslampen (Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen) umweltschonend und kostenoptimiert über kommunale Wertstoffhöfe, ein Sammelnetz freiwilliger Übergabestellen und durch die direkte Abholung bei Großverbrauchern. 2006 wurden in Deutschland über 150 Mio. Gasentladungslampen in Verkehr gebracht, die nach ihrer Nutzung aufgrund ihres Quecksilbergehaltes als gefährliche Abfälle separat entsorgt werden müssen. LIGHTCYCLE koordiniert zudem die Meldeströme zur EAR und verwaltet die "OSRAM GmbH, Philips GmbH und andere GbR" (Garantiegesellschaft Lampen - GGL).

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Direktor Marketing & Vertrieb
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