DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft

Kfz-Zulieferer heute: Von der verlängerten Werkbank zum serienfertigen Entwicklungslieferanten
Die badische Gerhard Eckerle GmbH wird zukünftig auch in Mexiko produzieren
DEG stellt langfristige Investitionsfinanzierung bereit

    Köln (ots) - Die Gerhard Eckerle GmbH, Ottersweier, errichtet in einem neuen Industriepark 250 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Mexiko-Stadt eine neue Produktionsstätte. Die Eckerle Gruppe beschäftigt an ihren Standorten in Deutschland und Ungarn ca. 700 Mitarbeiter. Unternehmensschwerpunkt ist die Produktion von rund 175.000 Bürstenträgern für Elektromotoren pro Tag. Neben dieser sogenannten Bestückungstechnik hat sich das Unternehmen mit Hauptsitz im südbadischen Ottersweier auf die Bereiche Automation, Werkzeugbau, Kunststofftechnik, Metallbau und Metallbeschichtung spezialisiert. Im März 2002 startet auch die Produktion im mexikanischen Queretaro. Ganz in der Nähe der Eckerle de Mexico S.A. de C.V. befindet sich ihr Hauptabnehmer, das mexikanische Werk eines großen deutschen Zulieferers der Automobilindustrie, der von hier aus den nordamerikanischen Markt beliefert. Von der zukünftigen Zulieferung durch Eckerle verspricht sich der Kunde höhere Qualitätsstandards für seine Endprodukte. Die DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH, Köln, stellt zur Finanzierung der Investition ein langfristiges Darlehen zur Verfügung. Sie hat in den vergangenen Jahren zahlreiche deutsche Kfz-Zulieferer in die Wachstumsmärkte nach Osteuropa, Lateinamerika und Asien begleitet.

    Einst galten die Kfz-Zulieferer als die verlängerten Werkbänke der Automobilbauer und folgten ihnen an immer neue Standorte. Doch heute wird von ihnen mehr verlangt, als nach vorgegebenen Mustern und Blaupausen zu produzieren. Eigene Entwicklungen, Lieferungen im Produktionstakt direkt ans Band und Marketing sind gefragt. Auch Eckerle hat sich in der fast dreißigjährigen Zusammenarbeit mit seinem Kunden vom reinen Zulieferer zum serienfertigen Entwicklungslieferanten entwickelt. Im vergangenen Jahr wurde Eckerle mit dem "Lieferantenpreis" eines großen deutschen Zulieferers der Automobilindustrie geehrt. Um das Unternehmen langfristig zu sichern, erweiterte das Unternehmen in Deutschland seinen Betrieb um den Bereich Kunststofftechnik und investierte in eine neue Beschichtungsanlage. Der Aufbau des Standorts Mexiko als weiteres Auslandsstandbein neben Ungarn dient ebenfalls der strategischen Unternehmenssicherung.

    Nach Lateinamerika floss ein Großteil der Investitionen, die weltweit in der Automobilindustrie in den letzten Jahren getätigt wurden. Neben den beiden südamerikanischen Ländern Argentinien und Brasilien hat sich Mexiko zu einem wichtigen Standort entwickelt. Über den lateinamerikanischen Automobilmarkt informiert ein Handbuch, das die DEG in Zusammenarbeit mit DaimlerChrysler, Böge Consultores, Roland Berger Strategy und dem Verein der Deutschen Automobilindustrie (VDA)  im September 2001 herausgegeben hat. ("Automobilführer Lateinamerika", Preis 75 Euro).

    Seit fast 40 Jahren ist die DEG auf Projekt- und Unternehmensfinanzierungen in Entwicklungs- und Reformländern spezialisiert. Ihre Erfahrung ermöglicht es der DEG einzuschätzen, welche Perspektiven und Risiken ein Projekt erwartet. Die DEG bietet eine maßgeschneiderte Finanzierung: Sie stellt langfristiges Kapital in Form von Darlehen, mezzaninen Finanzierungen oder Beteiligungen zu marktorientierten Konditionen bereit, und sie hilft bei der Strukturierung der Finanzierung. Die Besicherung erfolgt im Projekt vor Ort. Mit eigenen Außenbüros in der VR China, Thailand, Indonesien, Indien, Brasilien und der Republik Südafrika ist die DEG auch vor Ort ansprechbar. Zusätzlich zu ihren Beratungs- und Finanzierungsleistungen bietet die DEG das Public-Private-Partnership-Programm, das Maßnahmen westeuropäischer Firmen in Entwicklungsländern u.a. im Umwelt- und Arbeitsschutz sowie Pilotprojekte mit bis zu 200.000 Euro mitfinanziert.

    Die DEG ist eines der größten europäischen Institute für langfristige Projekt- und Unternehmensfinanzierungen in Lateinamerika, Asien, Afrika und Mittel- und Osteuropa. Allein in Lateinamerika sagte die DEG Finanzierungen in Höhe von 148 Mio Euro zu (Vorjahr 89,5 Mio Euro) und konnte damit ihr Lateinamerika-Geschäft deutlich steigern. Vier der 16 neuen Projekte in Lateinamerika verwirklichte sie mit deutschen Partnern. Sie stellte u. a. langfristiges Kapital für ein deutsch-chilenisches Konsortium zum Bau und Betrieb eines Containerterminals in Chile bereit und begleitete ein deutsches Textilunternehmen nach Guatemala und Mexiko.

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