DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft

Betreibermodelle (BOT) im Wassergeschäft haben Hochkonjunktur / Erhebliches Potenzial auch im Infrastruktur- und Kraftwerksbau

    Köln (ots) -

    Studien von bfai und DEG geben aktuellen Überblick über das BOT-Geschäft

    Angesichts leerer öffentlicher Kassen gewinnen Betreibermodelle weltweit beim Ausbau der Infrastruktur und der Energieversorgung immer mehr an Bedeutung. Hochkonjunktur für Betreibermodelle herrscht vor allem bei der Wasserversorgung. Die Weltbank schätzt allein den Investitionsbedarf im Wasserbereich weltweit bis zum Jahr 2010 auf 600 Mrd. USD. Einen umfassenden Überblick über das BOT-Geschäft in den Bereichen Umwelttechnik, Kraftwerke und Infrastruktur hat jetzt die Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai) in Zusammenarbeit mit der DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH erstellt.

    Mehr als eine Milliarde Menschen verfügen heute über keine ausreichende Wasserversorgung; zwei Milliarden Menschen müssen ohne eine sichere Abwasserversorgung leben. Für Wasseraufbereitungsanlagen und Klärtechnik sind die Märkte im Nahen Osten und in Osteuropa äußerst interessant. Während französische, britische, spanische und US-amerikanische Unternehmen seit langem in einer Vielzahl von Städten weltweit die Wasserver- und Abwasserentsorgung übernehmen, drängen deutsche Firmen erst in jüngster Zeit vermehrt in das lukrative Geschäft vor.

    Dass Betreibermodelle - als BOT- (Build-Operate Transfer) oder BOOT- (Build-Own-Operate-Transfer) oder BOO- (Build-Own-Operate) Projekte - trotz aller Risiken staatliche Renditen von bis zu 20% versprechen, ist Großunternehmen meist bekannt. Schwerer tun sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU), obwohl auch sie mehr und mehr als Zulieferer von Großunternehmen oder im Firmenpool von diesen privat finanzierten Vorhaben in den Bereichen Umwelttechnik, Infrastruktur, Kraftwerksbau und Telekommunikation profitieren können.

    Allein in Asien und Lateinamerika sind Investitionen im Wasserbereich von jeweils rd. 250 Mrd. USD erforderlich. In Indien, dessen unzureichende Infrastruktur heute als einer der bedeutendsten Engpässe auf dem Weg zu größerer Prosperität gilt, ist ein "National Highway Development Project" angelaufen. Privates Engagement soll helfen, mehr als 13.250 Kilometer Straße zu bauen.

    Wie aktuell das Thema Betreibermodelle ist, zeigt auch das Beispiel der Olympischen Spiele 2004 in Athen. Wegen der Ebbe in der griechischen Staatskasse soll der Bau von Infrastrukturprojekte- und Olympischen Anlagen vorzugsweise auf BOT-Basis erfolgen. Die geschätzten Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 554 Mio. USD.

    Einen umfassenden Überblick über das BOT-Geschäft weltweit hat die bfai in Zusammenarbeit mit der DEG in drei Studien veröffentlicht:

    "Betreibermodelle weltweit - Umwelttechnik"     (428 S; bfai-Bestell-Nr. 8866 / ISBN 3-935381-56-5)     "Betreibermodelle weltweit - Kraftwerke"     (432 S; bfai-Bestell-Nr. 8866 / ISBN 3-935381-55-7)     "Betreibermodelle weltweit - Infrastruktur"     (438 S; bfai-Bestell-Nr. 8866 / ISBN 3-935381-54-9)

    Preis jeweils 140 DM zzgl. Porto- und Versandkosten (inkl. MwST) zu bestellen bei: bfai, Postfach 10 05 22, 50445 Köln, Telefon: 0221/ 20 57 - 316, Telefax 0221/ 2057 - 212 oder -262, E-mail: vertrieb@bfai.com


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