Commerzbank Aktiengesellschaft

Börsen-Bericht
Aktienmärkte in der Seitwärtsbewegung

    Frankfurt (ots) - In der feiertagsbedingt verkürzten Handelswoche
stabilisierten sich die Aktienmärkte. Auslöser war die Entscheidung
der US-Notenbank, die Leitzinsen unverändert zu lassen. Für viele
Anleger kam die Entscheidung freilich nicht überraschend. Zwar deuten
zahlreiche konjunkturelle Indikatoren wie der überaus kräftige
Anstieg der US-Produktivität im 1. Quartal auf einen Aufschwung hin.
Dieser muss jedoch noch durch weitere Unternehmensergebnisse
bestätigt werden. Ein erster Schritt in diese Richtung kam von Cisco
Systems. Das Unternehmen konnte die erwarteten Gewinnprognosen
deutlich übertreffen und lieferte damit einen positiven Impuls für
die Märkte. Das zuletzt fehlende Vertrauen in die Technologiebranche
konnte dadurch teilweise zurück gewonnen werden. Auch der gesamte
Markt scheint sich jetzt zu stabilisieren. Charttechnisch dürften die
Tiefstände erreicht sein. Die Commerzbank empfiehlt weiterhin einen
Mix aus defensiven Titeln und Technologieaktien. Interessant bleibt
Microsoft, das durch die Übernahme des dänischen Softwarehauses
Navision seine Position im Segment der kleineren und mittleren
Unternehmenskunden ausbauen will. Anleger sollten die derzeitige
Kursschwäche der Aktie nutzen, um Positionen aufzubauen.
    
    Auch am Rentenmarkt wurde die Entwicklung in dieser Woche durch
die Sitzung der Fed bestimmt. In einer Stellungnahme behielten die
Währungshüter ihre Einschätzung bei, dass Konjunktur- und
Inflationsrisiken ausgeglichen seien. Einen strafferen
geldpolitischen Kurs wird die US-Notenbank erst einschlagen, wenn die
Belebung der Konjunktur nachhaltig gesichert ist. Die Zinswende wird
für die zweite Jahreshälfte erwartet. Obwohl der
Commerzbank-Frühindikator im April einen Rückgang verzeichnete,
bleibt das Bild einer konjunkturellen Erholung intakt. Vor diesem
Hintergrund und im Zuge der Erholung der Aktienmärkte waren die Kurse
von Rentenpapieren zuletzt wieder auf dem Rückzug. Private Anleger
sollten weiterhin variabel verzinsliche Anleihen mit Laufzeiten von 3
bis 5 Jahren bevorzugen. Unternehmensanleihen mit guter Bonität
eignen sich als ideale Ergänzung.
    
    
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