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Kölner Stadt-Anzeiger: Deutsch-nigerianische Musikerin Nneka schätzt muslimische Gläubige - "Nicht über einen Kamm scheren"

Köln (ots) - Die deutsch-nigerianische Musikern Nneka findet es vorbildlich, wie viele Muslime ihren Glauben ausüben: "Ich habe eine Zeit lang selbst überlegt, zu konvertieren, weil ich fand: Wenn wir Christen unsere Religion so leben würden, wie es viele Muslime tun, würde uns das zu besseren Menschen machen. Fünfmal am Tag beten und sich so selbst daran zu erinnern, was man tun und wer man sein sollte, ist doch eine gute Sache", sagte Nneka dem Magazin des "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe). Beim Krieg im Norden von Nigeria gehe es um Ressourcen, Macht, die Bewahrung einer Kultur, aber durchaus auch um Religion, so die 34-Jährige, die im Süden des Landes lebt. Deshalb dürfe man aber nicht alle Muslime über einen Kamm scheren.

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