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Kölner Stadt-Anzeiger: Bibiana Beglau schätzt den Rechtsstaat - und zweifelt am Rechtsempfinden der Menschen

Köln (ots) - Schauspielerin Bibiana Beglau findet es richtig, dass das Strafrecht nicht dem Rechtsempfinden der Menschen entspricht: "Sonst hätten wir sofort die Lynchjustiz zurück. Schauen Sie sich die Pegida-Demonstrationen in Dresden an: Da gibt es kaum Ausländer, aber gefühlt ist der "Muselman" an allem schuld. Nein, auf das emotionale Rechtsempfinden kann man sich nicht verlassen", sagte Beglau dem Magazin des "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe). Fragwürdig findet Beglau, 43, auch absolute Vorstellungen von Schuld und Unschuld: "Wir in unserem Kulturkreis sind ja seit gut 2000 Jahren sowieso von Geburt an schuldig. Ein bescheuertes Konzept und ein Werkzeug von Diktaturen: Es hindert die Menschen daran, klar zu denken und Dinge zu hinterfragen."

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