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Kölner Stadt-Anzeiger: Leverkusenerin Renate Wolf lehnt Jensen-Nachfolge ab

Köln (ots) - Die Leverkusener Trainerin Renate Wolf, in Personalunion auch Geschäftsführerin des Frauenhandball-Rekordmeisters Bayer 04 Leverkusen, ist aus dem Kreis der Kandidaten für Nachfolge des entlassenen Frauenhandball-Bundestrainers Heine Jensen (37) ausgeschieden. Die 57-Jährige wäre wohl tatsächlich eine starke Besetzung gewesen, da sie als Spielerin nicht nur eine Kreisläuferin auf Weltklasse-Niveau war, sondern den deutschen Frauen-Handball mit all seinen Befindlichkeiten aus ihrer fast zwanzigjährigen Trainertätigkeit in Leverkusen in- und auswendig kennt. Doch Wolf hat abgesagt. "Ich habe tatsächlich ein Angebot gehabt, aber die Frage stellt sich für mich nicht", sagte sie am Donnerstag dem Kölner Stadt-Anzeiger. "Natürlich wäre es eine große Ehre und eine reizvolle Aufgabe mit den besten Spielerinnen zu arbeiten." Die Aufgabe an sich habe sie als durchaus attraktiv empfunden, allerdings: "Das hieße ja, dass ich in Leverkusen meine Sachen packen müsste. Und das würde ich auf keinen Fall tun, weil dann hier wahrscheinlich endgültig Feierabend wäre." Selbst wenn ihr der DHB die Chance eröffnete, in Doppelfunktion für Klub und Nationalteam zu arbeiten, käme das für Wolf nicht infrage.

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