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Kölner Stadt-Anzeiger

Kölner Stadt-Anzeiger: NRW setzt Altersgrenze zur Verbeamtung auf 40 Jahre hinauf

Köln (ots)

In Nordrhein-Westfalen wird das oberste
Eintrittsalter für die Beamtenlaufbahn auf 40 Jahre heraufgesetzt. 
Das berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstagsausgabe) unter 
Bezug auf eine Kabinettsvorlage aus dem Landesinnenministerium, die 
am Montag in der nordrhein-westfälischen Staatssekretärsrunde 
entscheidungsreif vorbereitet worden sei. Am Dienstag werde das 
Kabinett, das erfahrungsgemäß dem Votum der Staatssekretäre folge, 
eine Entscheidung treffen, berichtet die Zeitung weiter. Das 
Finanzministerium befürchte aufgrund der Heraufsetzung des 
Eintrittsalter eine Einstellungswelle, die den Landeshaushalt 
erheblich belasten werde. Schließlich gelten die Neuregelungen nicht 
nur für Lehrer, sondern für alle Anwärter, die in das 
Beamtenverhältnis übernommen werden wollen. Aber vor allem die Lehrer
streben dies an. Allein in Köln liegen nach Gewerkschaftsangaben 
knapp entsprechende 2000 Anträge von Lehrern vor, so der "Kölner 
Stadt-Anzeiger".
Anlass für die Neuregelung war die erfolgreiche Klage von sieben 
Lehrern aus NRW vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gegen die
Höchstgrenze von 35 Jahren, die als Hürde für die bei Einstellung ins
Beamtenverhältnis festgelegt war. Das Gericht räumte ein, das Land 
NRW könne grundsätzlich eine Altershöchstgrenze festlegen. Es müsse 
auf ein angemessenes Verhältnis zwischen aktiver Dienstzeit und den 
späteren Versorgungsansprüchen geachtet werden. Allerdings sei die 
NRW Laufbahnverordnung, die Ausnahmen zugelassen hatte, zu bemängeln 
gewesen.

Pressekontakt:

Kölner Stadt-Anzeiger
Politik-Redaktion
Telefon: +49 (0221)224 2444
ksta-produktion@mds.de

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