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Kölner Stadt-Anzeiger: Köln: "Lustreisen"-Affäre weitet sich aus

Köln (ots)

Köln - Die Kölner Staatsanwaltschaft hat ihre
Ermittlungen im Zusammenhang mit Aufsichtsratsreisen städtischer 
Unternehmen ausgeweitet. Wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft, 
Günther Feld, am Freitag bestätigte, werden nun auch drei Reisen der 
Kölner Verkehrs-Betriebe und zwei Fahrten der 
Abfallwirtschaftsbetriebe geprüft. "Es geht um den Verdacht der 
Untreue", sagte Feld. Das berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" 
(Samstag-Ausgabe). Die Touren der hochdefizitären Verkehrsbetriebe 
führten nach Istanbul, Moskau und Luxemburg. Der Aufsichtsrat der 
Abfallwirtschaftsbetriebe reiste nach Rom und Wien. Insgesamt sollen 
die fünf Reisen mehr als 330.000 Euro gekostet haben. Die 
Staatsanwaltschaft bezweifelt, dass es eine dienstliche Notwendigkeit
für die Fahrten gab. Ermittelt wird gegen mehr als 60 Ratspolitiker, 
Vorstandsmitglieder, Arbeitnehmervertreter und hohe Beamte der 
Stadtverwaltung. Ähnliche Verfahren führt die Staatsanwaltschaft 
wegen rund 20 Reisen weiterer städtischer Unternehmen und Betriebe. 
Die Beteiligten haben den Vorwurf der "Lustreisen" bisher stets 
zurückgewiesen

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