Kölner Stadt-Anzeiger

Kölner Stadt-Anzeiger: SPD: Mindestlöhne gegen sinkende Einkommen

Köln (ots) - Köln - Die SPD sieht sich durch die Daten zur Nettolohnentwicklung in ihrer Forderung nach gesetzlichen Mindestlöhnen bestärkt. "Der Lohndumping-Wettbewerb in einigen Branchen schlägt sich in der Statistik nieder und trägt zur Stagnation der Arbeitseinkommen bei", sagte der arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Klaus Brandner, dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstag-Ausgabe). Die Zahlen belegten, dass es "gesetzlicher Lohnuntergrenzen, starker Gewerkschaften und gesicherter Arbeitnehmerrechte" bedürfe, damit die Mehrzahl der Menschen an Wirtschaftswachstum und Wohlstand teilhaben könnten. Zugleich verwies Brandner auf Faktoren, die die Aussagekraft der Daten relativierten. So habe die Wiedervereinigung 1990 nachhaltigen Einfluss auf die durchschnittliche Nettolohnhöhe gehabt. Zudem habe die starke Zunahme der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse und in der Leiharbeit die Durchschnittverdienste gedrückt. Brandner verwahrte sich gegen den Vorwurf, die Steuer- und Abgabenlast habe zur Einkommenstagnation: "Im Gegenteil: Rot-Grün hat die Einkommenssteuer entscheidend gesenkt und die Sozialabgaben stabilisiert." Pressekontakt: Rückfragen bitte an: Kölner Stadt-Anzeiger Politik-Redaktion Telefon: +49 (0221)224 2444 ksta-produktion@mds.de Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Kölner Stadt-Anzeiger

Das könnte Sie auch interessieren: