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RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: Westerwelle

    Heidelberg (ots) - Es geht doch nicht um Schneid oder darum, wer in der Sache jeweils haarklein Recht hat, sondern um etwas in viel tieferen Schichten Verborgenes: Westerwelle fällt in der ersten   Prüfung zurück in die ihn prägende Rolle als unverstandenes, ungeliebtes Kind, das sich die verweigerte Aufmerksamkeit mit krawalligen  Aktionen erkämpft. Oder das sich - bei der jüngst zurecht diskutierten Frage der Reisebegleitung - um den öffentlichen Ruf  meint nicht kümmern zu müssen. Es sind auch schon andere vor ihm ohne  Vorkenntnisse am Ende respektable Außenminister geworden. Sie haben sich vom besonderen Bonus des Amtes, das überwiegend von der Außendarstellung des Landes lebt, dorthin tragen lassen. Und da beginnt für Westerwelle, wie er sich heute aufführt,  das Problem, dass sich nämlich viele von ihm draußen in der Welt nicht gut vertreten fühlen.  Nur einer kann daran was ändern - Westerwelle.

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