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RNZ: Rhein-Neckar-zeitung, Heidelberg, zu: Wahlkampf/Merkel

Heidelberg (ots) - Wirklich auf den letzten Drücker entdeckt Angela Merkel als CDU-Vorsitzende ihre ureigene Wählerklientel. Und generiert auf der Fahrt im Nostalgie-Zug Bilder familiärer Vertrautheit. Diese Zuflucht zur eigenen Geschichte bringt, zwangsläufig, auch einen kalten Hauch von Lagerwahlkampf in die Auseinandersetzung, die ihrer Herausforderer Steinmeier mit immer direkteren persönlichen Attacken befeuert. Die Botschaft beider wird deutlicher: Es soll geschieden werden nach dem 27. September. Da fällt allerdings Merkels loyalster SPD-Minister, Peer Steinbrück, mit der falschen Tür ins Haus, wenn er die Fortsetzung der Großen Koalition als bester aller Möglichkeiten preist. Doch ist er so ehrlich, zuzugeben, dass die von der SPD geplante Verhinderung einer schwarz-gelben Mehrheit genau zu diesem Ergebnis führen würde. Was Steinmeier dem Wähler hartnäckig verschweigt. Pressekontakt: Rhein-Neckar-Zeitung Manfred Fritz Telefon: +49 (06221) 519-0 Original-Content von: Rhein-Neckar-Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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