FSM e.V.

FSM-System ermöglicht die Selbstklassifizierung von Online-Games und anderen Internetinhalten - erste Demonstration auf der Games Convention Online

Berlin (ots) - Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM e.V.) arbeitet derzeit an einem System, mit dem Anbieter sämtliche Online-Inhalte, wie Bilder, Texte, Browsergames, Clips oder auch Communities selbstständig aber programmgestützt einschätzen können. Als derzeit einzige anerkannte Selbstkontrolle auf dem Gebiet der Onlinemedien arbeitet die FSM schon seit einiger Zeit an diesem Selbstklassifizierungssystem. Geplant ist die Fertigstellung zum Inkrafttreten des neuen JMStV am 01.01.2011. Das System ist so ausgerichtet, dass die Anbieter als Ergebnis der Beantwortung eines interaktiven Fragebogens eine den Spezifika ihres Inhalts entsprechende Altersstufe erhalten. Bei Nutzung des Systems der FSM werden Anbieter von Internetinhalten ab nächstem Jahr privilegiert sein - Aufsichtsbehörden können dann keine Ordnungsgelder gegen die Anbieter verhängen.

Die grundsätzliche Funktionsweise des Systems wird nun erstmals öffentlich auf der Games Convention Online in Leipzig vorgestellt. Am 9. Juli 2010 findet im Congress Center Leipzig ein Forum zum Thema "Wie klassifiziert man Online-Spiele und andere Internetinhalte selbst? Ein System der FSM nach dem neuen JMStV" statt. In diesem Zusammenhang wird das System nicht nur erläutert, sondern auch eine Vorversion praktisch vorgeführt. Anhand von zwei aktuellen Browsergames wird eine Live-Einstufung vorgenommen, um die Wirksamkeit des Systems zu zeigen.

Das Forum, welches die Universität Leipzig organisiert, wird zunächst durch das Hans-Bredow-Institut (Stephan Dreyer) die Gesetzeslage des Jugendschutzes bei Online-Angeboten darstellen. Daran anschließend wird in einer Präsentation das Konzept des Selbstklassifizierungssystems der FSM erläutert. Nach der Vorführung des Systems wird abschließend ein Podium aus Prof. Dr. Hartmut Warkus (Universität Leipzig), Nils Holger Henning (CCO Bigpoint GmbH) und Sabine Frank (FSM) aktuelle Fragen und Probleme rund um die Thematik Selbstklassifizierung diskutieren.

Die freiwillige Alterskennzeichnung von Online-Inhalten ist in dem jüngst unterzeichneten Entwurf des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages, welcher ab dem 01.Januar 2011 in Kraft tritt, vorgesehen. Das System der FSM gibt Anbietern somit eine Möglichkeit an die Hand sich auf einfache und flexible Art und Weise gesetzeskonform zu verhalten.

Dazu Gabriele Schmeichel, Vorstandsvorsitzende der FSM: "Die Einschätzung von Online-Inhalten ist aufgrund der schieren Vielfalt und Dynamik dieser Inhalte eine Herausforderung. Die FSM hat in ihrer jahrelangen Tätigkeit als einzig anerkannte Selbstkontrolle auf diesem Gebiet einen breiten Erfahrungshorizont entwickelt. Darauf aufbauend wird nun ein flexibles System zur Selbstklassifizierung entstehen, welches den einzigartigen Charakteristika des Internet entspricht und auf breiter Ebene anwendbar ist."

Über die FSM

Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM) ist die anerkannte Selbstkontrolleinrichtung für den Bereich Telemedien. Der Verein engagiert sich maßgeblich für den Jugendmedienschutz - insbesondere die Bekämpfung illegaler, jugendgefährdender und entwicklungsbeeinträchtigender Inhalte in Online-Medien. Dazu betreibt die FSM eine Beschwerdestelle, an die sich jedermann kostenlos wenden kann, um jugendgefährdende Online-Inhalte zu melden. Die umfangreiche Aufklärungsarbeit und Medien-kompetenzförderung von Kindern gehören zu den weiteren Aufgaben der FSM.

Pressekontakt:

FSM e.V., Katja Lange, Spreeufer 5, 10178 Berlin; Tel.: 030 24 04 84
- 43, lange@fsm.de, www.fsm.de

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